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Home News "Black Lives Matter"-Protest verzeichnet auch in Tokyo tausende Teilnehmer

Japaner und Ausländer marschieren gemeinsam gegen Rassismus

„Black Lives Matter“-Protest verzeichnet auch in Tokyo tausende Teilnehmer

Seit letzten Monat kommt es in Japan zu massiven Protesten gegen Polizeigewalt, Rassismus und Diskriminierung von Schwarzen. Während in Osaka bereits eine überwältigende „Black Lives Matter“-Demonstration stattgefunden hat, veranstaltet Tokyo nun seine erste, die tausende Teilnehmer verzeichnete.

Um 14:45 Uhr startete der Protestmarsch in der Nähe des Yoyogi Event Plaza am Yoyogi Park und verlief dann etwa einen Kilometer durch Shibuya über die Shibuya Scramble Crossing. Wie schon bei der Demonstration in Osaka waren alle Teilnehmer angehalten einen Mundschutz zu tragen und Hygienemaßnahmen einzuhalten, um das Ansteckungsrisiko mit Covid-19 gering zu halten.

Rassismus ist auch in Japan ein Problem

Nach offiziellen Angaben liefen um die 3.500 Menschen bei der Demonstration mit. Unter ihnen waren vor allem junge Japaner, Studenten, Aktivisten und ausländische Bewohner Japans. Auch der Generalsekretär der Kommunistischen Partei Japan, Akira Koike, gehörte zu den Demonstranten.

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Erneut protestierten Hunderte Menschen in Shibuya gegen Polizeigewalt

Zusammen protestierten sie gegen die Diskriminierung von Schwarzen und Ausländern in den USA sowie in anderen Ländern. Auslöser für die Demonstration war der Tod des Afroamerikaners George Floyd, der in Minnesota von Polizisten ermordet wurde. Rassismus sei jedoch nicht nur ein Problem in den USA, sondern auch Japan müsse noch viel aufarbeiten und viele Schwarze im Land erleben ständig Rassismus.

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Rassistische Gegenproteste

Am Rande des Protestmarschs hielten sich ebenfalls zahlreiche Personen mit Schildern auf und beteiligten sich an den Sprechchören. Organisiert wurde das Event von Sierra Todd, einer schwarzen Amerikanerin, die in Japan lebt. Es war dabei die erste Demonstration, die unter der „Black Lives Matter“-Gruppe in Tokyo stattfand. Trotz der starken Polizeipräsenz kam es zu keinen Vorfällen und der Protestmarsch blieb friedlich.

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Kurz vor dem Protestmarsch kam es jedoch zu einer Gegendemonstration. Die Nationale Party of Japan versuchte, von einem Wagen aus mit Lautsprecherdurchsagen faschistisches Gedankengut zu verteilen und Hass gegen Chinesen, Koreaner und andere Ausländer zu schüren. Übertönt wurden sie von einer anderen Demonstration, die gegenüber gegen Faschismus protestierte.

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Wir unterstützen die Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt gegen Schwarze. Wenn ihr auch helfen wollt, findet ihr unter Ways you can Help unterschiedliche Möglichkeiten zu helfen.

Katharina Weilnböck

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