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Frage nach Meinungefreiheit

„Black Lives Matter“-Proteste könnten die Olympischen Spiele in Tokyo verändern

In den USA und auch in anderen Ländern halten die Proteste gegen Rassismus und Diskriminierung von Schwarzen an. Das ist auch gut so, denn noch immer scheinen einige Ziele der Gleichberechtigung in weiter Ferne zu liegen. Die Proteste könnten deswegen unter anderem die Olympischen Spiele zum Positiven verändern.

Die Olympischen Spiele waren schon immer ein Event voll von Politik, auch wenn es eigentlich nicht so sein sollte. Die olympische Charta schreibt nämlich vor, dass Proteste und politische, religiöse sowie rassistische Propaganda verboten sind. So sollen es friedliche Spiele bleiben.

Lockerung der Regelung

Das wurde in der Vergangenheit bereits durch mehrere Aktionen ignoriert. Bei den Spielen 1968 in Mexico Stadt sorgten die zwei schwarzen Athleten Tommie Smith und John Carlos für Aufsehen. Während der Siegerehrung streckten sie beide die Hände mit einem schwarzen Handschuh in die Luft. Das Bild ging um die Welt und diese beiden Sportler wurden für ihren Verstoß geächtet. Bis heute wird diese Regelung in der Charta kritisiert.

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Auch die „Black Lives Matter“ Proteste kritisieren diese Regelung, denn auch im Sport gibt es nach wie vor Rassismus und Diskriminierungen. Überraschenderweise wurde die Regel tatsächlich Anfang des Monats gelockert. Nun ist es laut dem U.S Olympic and Paralympic Committee (USOPC) Personen erlaubt als Zeichen gegen Rassismus niederzuknien oder die Faust in die Luft zu strecken.

Kanada fordert Änderungen

Sarah Hirshland, Geschäftsführerin der USOPC erklärte, dass seit Jahrzehnten von Gleichheit und Einigkeit gesprochen wird, nur um dann auf dem Podium den Sieg für den Ruf nach Veränderung zu opfern. Hirshland sagte weiter, dass sie es versäumt haben zuzuhören und sie deswegen Rassismus sowie Ungleichheit zugelassen haben. Dafür entschuldigen sie sich jetzt.

Auch in Kanada fordert das Sportethikgremium, dass es eine Änderung der Charta gibt. Sie begründen damit, dass auch im Sport Meinungsfreiheit herrscht. In anderen Ecken Flammen ebenfalls Debatten zum Erreichen der olympischen Ideale zur Versammlung von Sportlern, unabhängig von ihrem Glauben und ihrer Herkunft.

Die ersten Schritte durch die USOPC könnten deswegen dabei helfen die Spiele nachhaltig zu verändern und die kommenden Olympischen Spiele in Tokyo vielleicht zu einem ganz besonderen Event machen.

TA

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