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Hokkaido rottet Bären teilweise aus

Braunbären werden zu einer immer größeren Gefahr

Im Jahr 2021 wurden rund 1056 Braunbären in Hokkaido gefangen oder getötet, dies wurde unternommen, da die Bären eine Gefahr für Menschen und Ernte darstellen. Die Maßnahmen wurden von offiziellen Behörden beauftragt oder genehmigt.

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Insgesamt lag 2021 der Schaden bei der Ernte bei 262 Millionen Yen (ca. 1,86 Millionen Euro) und es wurden 10 Menschen verletzt und 4 sogar getötet. Ein Grund für diese hohen Zahlen ist, dass die Bären immer weiter in bewohnte Gebiete vordringen und dort Schaden anrichten.

Vergleiche zu den Jahren davor

Im Jahr 2017 gab es einen Ernteschaden von 198 Millionen Yen (ca. 1,40 Millionen Euro) und in den nachfolgenden Jahren stiegt die Zahl weiterhin deutlich an. Die Zahl der zu Schaden gekommenen Menschen lag in den vergangenen Jahren grundsätzlich unter 10.

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Seit 1962 ist es das erste Mal, dass die Zahl der getöteten oder gefangenen Braunbären bei über 1000 lag. Die Prognose der zuständigen Beamten ist, dass die Zahl in Zukunft weiterhin steigen wird.

Die Anzahl der Braunbären muss reduziert werden

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In der Vergangenheit wurden Braunbären direkt nach oder während ihres Winterschlafs getötet, diese Maßnahme wurde 1990 beendet, da eine Ausrottung befürchtet wurde. Das Resultat ist, dass sich in den letzten 30 Jahren die Bären immer weiter ausbreiten und ihre Population auf mehr als das 2-fache gestiegen ist.

Ein weiteres Problem bei der Jagd ist der Nachwuchs, denn die Jäger werden immer älter und es werden immer weniger ausgebildet. Nun überlegt die Präfektur, die Ausrüstung von Jägern zu verbessern, sowie die zuvor gestoppte Maßnahme wieder zu reaktivieren.

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