Bürgergruppen protestieren gegen Neustart eines Atomreaktors in Genkai

150 Mitglieder von Bürgergruppen aus Saga und der Umgebung gingen am Samstag in Genkai auf die Straße. Grund für die Proteste war die Wiederinbetriebnahme eines Reaktors im Kernkraftwerk von Genkai. Schon seit Wochen plant der Betreiber Kyushu Electric Power Company Reaktor Nr. 4 wieder hochzufahren. Mit Transparenten und lauten Rufen forderten die Demonstranten einen Stopp und eine Änderung der Energiepolitik Japans.

Trotz der Proteste schaltete das Kraftwerk den Reaktor wieder an. Er ist damit der Neunte in Japan, der nach der Nuklearkatastrophe in Fukushima 2011 wieder in Betrieb ist. Für die Wiederinbetriebnahme setzte der Betreiber die neuen Regelungen seit der Katastrophe um.

Wenn alles gut läuft, startet der Reaktor am Mittwoch die Stromerzeugung. Die kommerzielle Nutzung ist für den 10. Juli geplant. Der dritte Reaktor des Kernkraftwerks ist seit März wieder online. Es gab allerdings kurz nach dem Start ein Dampfleck, das für einen kurzen Stopp des Reaktors sorgte. Der Betreiber untersuchte daraufhin den vierten Rektor gründlich, um einen derartigen Vorfall zu vermeiden.

Laut Kyushu Electric Power Company ist es der Letzte, den sie dieses Jahr wieder hochfahren. Die anderen 17 sind durch Verzögerungen der Sicherheitsarbeit und der Einschätzung der Regulierungsbehörden vorzeitig auf Eis gelegt.

Quelle NHK

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