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Bürgermeister von Hiroshima fordert Beitritt Japans zum Atomwaffenverbotsvertrag

Japans Premierminister wies Forderung von sich

Hiroshima gedachte am Dienstag dem 74. Jahrestag des Atombombenangriffs auf die Stadt. Bürgermeister Kazumi Matsui forderte in einer Erklärung, dass sich Japan dem Atomwaffenverbotsvertrag der UN anschließen solle.

Japans Premierminister Shinzo Abe lehnte dies jedoch ab, da der Vertrag nicht die Realität der Sicherheit widerspiegelt. Japan hat sich geweigert, sich am Vertrag zu beteiligen, ebenso wie andere Länder unter dem Dach der USA und die Atomwaffenstaaten der Welt.

Forderung nach einer atomwaffenfreien Welt

In seiner Erklärung sagte Matsui: „Ich fordere die japanischen Staats- und Regierungschefs auf, den Pazifismus der japanischen Verfassung zu manifestieren, indem sie ihre Führungsrolle beim nächsten Schritt in Richtung einer atomwaffenfreien Welt zum Ausdruck bringen.“

Japans Premierminister erwähnte den Vertrag nicht während seiner Rede, sondern sagte nur, dass Japan hartnäckig als Vermittler zwischen Atomwaffenstaaten und Staaten die keine solchen Waffen besitzen, fungieren wird.

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Abe lehnt Beitritt zum Vertrag ab

Nach der Teilnahme an der Zeremonie hielt Abe eine Pressekonferenz ab und sagte, der Vertrag beruhe nicht auf den wirklichen Aspekten der Sicherheit.

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Der diesjährige Jahrestag fand direkt statt, nachdem die USA am Freitag offiziell aus dem Vertrag über Nuklearwaffen ausgetreten waren, was die Forderung einer Denuklearisierung der Welt noch aussichtsloser macht.

Die jährliche Zeremonie fand im Peace Memorial Park in der Nähe von Ground Zero statt, an der rund 50.000 Menschen und Vertreter aus etwa 90 Ländern teilnahmen, darunter die USA, Russland und Großbritannien.

Quelle: Kyodo

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