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Experten sollen vorher das Wasser gründlich überprüfen

Bürgermeister von Osaka bietet an, Fukushima-Wasser in die Osaka-Bucht zu kippen

Aktuell wird viel darüber diskutiert, was mit dem radioaktiven Wasser aus dem zerstörten Kernkraftwerk Fukushima Daiichi passieren soll. Langsam geht nämlich der Platz aus und die Lösungen für das Problem sind beschränkt. Nun schlug der Bürgermeister von Osaka, Ichiro Matsui, vor, dass sie das Wasser nehmen und in die Bucht kippen.

Am Dienstag äußerte Matsui, der zusätzlich noch der Leiter der Nippon Ishin no Kai Partei ist, den Vorschlag. Allerdings unterbreitete er sein Angebot nur mit der Bedingung, dass das Wasser mit dem radioaktiven Tritium für die Umwelt ungefährlich ist. Das Wasser will er demnach nur in die Bucht von Osaka kippen, wenn es wirklich ungefährlich ist.

Nur, wenn das Wasser wirklich sicher ist

Damit er und die Stadt wirklich sicher sein können, soll vorher ein Team aus wissenschaftlichen Experten die Angelegenheit untersuchen. Sie sollen dabei beweisen, dass die Radioaktivität in dem Wasser aus Fukushima auf dem normalen oder niedrigeren Wert von Meerwasser ist.

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Das Angebot von Matsui kommt zu einer Zeit, in der es vor allem vonseiten der japanischen Fischer viel Misstrauen gibt. Vor einigen Tagen hatte der ehemalige Umweltminister den Vorschlag gemacht, das Wasser von Fukushima wieder ins Meer zu kippen. Fischer in der Region waren empört, da sie erneut sehr schädliche Gerüchte befürchten, die der japanischen Fischbranche massiv zusetzen. Der aktuelle Umweltminister musste deswegen die Aussage zurückziehen und er versprach, das Problem im Auge zu behalten.

Aktuell sind es mehr als eine Million Tonnen an kontaminiertem Wasser, die der Betreiber TEPCO zusammen mit der Zentralregierung irgendwie entsorgen muss. Zurzeit befindet es sich noch in großen Tanks, spätestens 2022 gibt es jedoch keinen Platz mehr. Für viele scheint deswegen die Entsorgung ins Meer die einzige Lösung. Wenn das Wasser ausreichend von radioaktiven Stoffen gereinigt und verdünnt ist, ist das sogar eine relativ ungefährliche Prozedur. Trotzdem äußeren viele Bedenken und wünschen sich eine Alternative.

Quelle: TJT

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