Stats

Anzeige
Home News Callgirl-Zweitjob kostet japanische Polizistin die Anstellung

Callgirl-Zweitjob kostet japanische Polizistin die Anstellung

Nebenjobs sind für japanische Polizisten verboten

Die Präfektur-Polizei von Hyogo gab am 18. Oktober bekannt, dass eine Polizistin im gehobenen Dienst freiwillig zurückgetreten sei. Die Frau arbeitete in ihrer Freizeit als Callgirl, die sich an verschiedenen Orten mit Männern traf.

Die Polizei berichtet, dass die Frau zwischen Mai und September 2019 an Feiertagen und an Tagen, an denen ihr Dienst früh endete, in Teilzeit als sogenannte Sex-Arbeiterin tätig war. Insgesamt arbeitete die Polizistin in ihrem „Zweitjob“ 20 Mal, wofür sie jedes Mal 300.000 Yen (2.475 Euro) erhielt. Das Geld investierte die 27-Jährige in Luxusartikel und teure Restaurant-Besuche.

Vergesslichkeit überführte die Polizistin

Das Wechseln zwischen beiden Tätigkeiten muss für die Polizistin irgendwann wohl zu anstrengend geworden sein. Am 29. September vergaß sie ihren Gürtel, komplett mit Handschellen und geladener Dienstwaffe, auf einer öffentlichen Toilette in der Stadt Aioi. Ein Passant fand die Waffe etwa anderthalb Stunden später und gab sie bei den Angestellten der Bahnstation ab.

Mehr zum Thema: 
Polizei von Fukuoka nimmt Kollegen fest, der absichtlich Frauenklos verstopfte

Bei einer anschließenden internen Untersuchung kam die Schwarzarbeit der Beamtin ans Licht. Das Local Public Service Act der Regierung verbietet es Regierungsangestellten, Nebenjobs anzunehmen. Da die Polizistin praktisch als Prostituierte arbeitete, wurde sie außerdem wegen „anrüchigen Verhaltens“ einer Untersuchung unterzogen.

Die Präfektur-Polizei von Hyogo ergriff eine Reihe von Maßnahmen, darunter eine einmonatige Suspendierung der betreffenden Beamtin. Am selben Tag, an dem die Polizistin diese Mitteilung erhielt, gab sie ihre Dienstmarke und ihre Waffe allerdings freiwillig zurück. Die Polizei ging mit dem Skandal online. Die Reaktion der Online-Community auf die Mitteilung des etwas anderen Zweitjobs fiel aber ziemlich nüchtern aus.

Viele finden es eher traurig, dass Polizisten so wenig verdienen, dass sie einen Zweitjob annehmen müssen. Einige reagierten natürlich auch peinlich berührt auf die Mitteilung, womit die junge Frau ihr Gehalt aufbesserte.

KSN

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren:

Rolling Sushi - der Japan-Podcast

Rolling Sushi - Japan für die Ohren

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Cookie-Einstellung

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und Werbung einblenden zu können,verwenden wir Cookies. Datenschutz | Impressum

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz.

Zurück