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Lage für Komitee hat sich stark verschlechtert

Chef der Olympischen Spiele in Tokyo tritt nach sexistischen Kommentaren zurück

Der Chef der Olympischen Spiele in Tokyo trat am Freitag zurück, nachdem er mit sexistischen Kommentaren weltweit Kritik ausgelöst hatte.

Yoshiro Mori hatte einen sexistischen Kommentar zu Frauen geäußert, für den er sich später entschuldigte.

Vorbereitungen der Spiele besser ohne Mori

Auf einer Sitzung des Führungsgremiums der Olympischen Spiele sagte der 83-jährige, dass die Vorbereitungen ohne ihn besser laufen würden.

Mori hatte zu Beginn des Vorfalls gesagt, dass er seinen Rücktritt einreicht, wenn der Skandal wirklich weitreichende Folgen hat. Zu dem Zeitpunkt lief bereist eine Petition gegen ihn.

Mehr zum Thema:  Olympische Spiele 2021 sollten abgesagt werden

In den letzten Tagen hat sich die Situation nur verschärft und unter anderen gab es Proteste von europäischen Botschaften sowie eine Rücktrittswelle von Olympischen Freiwilligen. Auch die Sponsoren reagierten bereits, was große Besorgnis hervorrief. Sollte Mori wirklich zurücktreten, wäre das ein sehr ungewöhnliches Ereignis.

Nachfolger in den Startlöchern

Es kommt selten vor, dass die Präsidenten der Komitees so kurz vor den Spielen ihr Amt niederlegen. Für eine Nachfolge wurde aber schon indirekt gesorgt. Der 84 Jahre alte Saburo Kawabuchi, der ehemalige Präsident der Japan Football Association, soll wohl nach Mori kommen.

Gegenüber Reportern hatte er bereits bestätigt, dass er bereit sei die Anfrage anzunehmen, falls er als Nachfolger ausgewählt wird. Eine Bestätigung, dass er als nächste Präsident vorgesehen ist, gab es allerdings nicht.

Auch Olympia-Ministerin Seiko Hashimoto ist im Gespräch als mögliche Nachfolgerin.

Das Organisationskomitee will nun ein Gremium einrichten, um schnell einen Nachfolger zu bestimmen.

 

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