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Einschlag kurz vor Japans AWZ

China feuert Raketen in die Nähe von Okinawa

Bei den groß angelegten Militärübungen vor Taiwan hat das chinesische Militär mehrere Raketen knapp vor Japans ausschließliche Wirtschaftszone geschossen.

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China reagiert mit den Übungen auf den Besuch der Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, in Taiwan. Die japanische Regierung hat die Übungen bereits kritisiert. Die Geschosse schlugen in der Nähe der Insel Yonaguni und Hateruma in der Präfektur Okinawa ein.

Raketen treffen japanische Fanggründe

Zur Sicherheit hat der Vorsitzende des Fischerverbands von Okinawa, Shigenori Takenishi, Fischer gebeten, den Fischfang in der betroffenen Region erst einmal einzustellen. Zudem kritisierte Takenishi, dass das japanische Verteidigungsministerium keine Informationen über die chinesischen Militärübungen herausgegeben hat und nannte es einen großen Fehler der Regierung.

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Die westlichste Insel Japans, Yonaguni, liegt etwa 110 Kilometer von Taiwan entfernt. Nach Angaben des japanischen Verteidigungsministeriums schlugen die Raketen etwa 80 km nordnordwestlich der Insel ein.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums sind chinesische Raketen in der Nähe der Insel Hateruma eingeschlagen.

Forderung nach Besonnenheit

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In Bezug auf die chinesische Militärübung erklärte der Gouverneur von Okinawa, Denny Tamaki, auf einer Pressekonferenz am 4. August: „Ich gehe davon aus, dass die Anwohner sehr besorgt sind. Ich möchte, dass die japanische Regierung die Vereinigten Staaten und China um nüchterne Diplomatie bittet, um sicherzustellen, dass die Bewohner nicht zu Schaden kommen.“

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