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Lückenlose Information gefordert

China fordert Japan auf bei der Freisetzung des radioaktiven Wassers aus Fukushima vorsichtig zu sein

China hat Japan am Montag aufgefordert, bei der Freisetzung des radioaktiven Wassers aus dem Kernkraftwerk Fukushima Daichii ins Meer vorsichtig zu sein.

Die japanische Regierung kündigte vor wenigen Tagen an, dass eine Entscheidung über die Freisetzung noch in diesem Monat erfolgen soll. Bereits im Februar hatte ein Regierungsgremium diese Maßnahme empfohlen.

China hofft, dass Japan eine verantwortungsvolle Haltung einnehmen wird

„Das Austreten von radioaktivem Material, das durch den Atomunfall von Fukushima in Japan verursacht wurde, hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Meeresumwelt, die Lebensmittelsicherheit und die menschliche Gesundheit gehabt“, sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Zhao Lijian, gegenüber den Medien.

Mehr zum Thema:  Japan will aufbereitetes Wasser aus Fukushima Daiichi ins Meer leiten

Zhao Lijian forderte die japanische Regierung auf, korrekte und transparente Informationen offenzulegen, und fügte hinzu, China hoffe, dass Japan gegenüber seinen Bürgern, Nachbarländern und der internationalen Gemeinschaft eine höchst verantwortungsvolle Haltung einnehmen werde.

Neben China hatte auch die südkoreanische Regierung Protest gegen den Plan, das Wasser ins Meer abzulassen, eingelegt. Kritik kam auch aus der Bevölkerung, insbesondere von den Fischern in der Region.

Lagerkapazitäten langsam erschöpft

Das Wasser wurde mit einem fortschrittlichen Flüssigkeitsverarbeitungssystem (ALPS) behandelt, um die meisten Verunreinigungen mit Ausnahme des nicht ganz so giftigen Tritiums zu entfernen und wird in Tanks auf dem Gelände der Anlage gelagert.

Es wird jedoch damit gerechnet, dass die Lagerkapazität der Tanks bis zum Sommer 2022 erschöpft sein wird und das kontaminierte Wasser um etwa 170 Tonnen pro Tag zunimmt. Im September dieses Jahres belief sich das gelagerte Wasser auf insgesamt 1,23 Millionen Tonnen.

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