China verurteilt Japaner wegen angeblicher Spionage zu 12 Jahren Haft

Seit drei Jahren sitzen mindestens acht Japaner in China in Haft. Angeblich sind sie Spione, die das Land ausspionieren sollten. Am Dienstag fiel das erste Urteil für einen der Gefangenen. Ein 54-Jähriger erhielt laut chinesisch-japanischen Quellen den Schuldspruch. Zwölf Jahre soll er wegen Spionage in einem chinesischen Gefängnis absitzen.

Genauere Details sind zu dem Verurteilten nicht bekannt. Der Mann stammt aus der Präfektur Aichi. 2015 nahm ihn die Polizei in der Nähe einer Militäreinrichtung in der chinesischen Küstenstadt Wenzhou in der Provinz Zhejiang fest. Zu den anderen Häftlingen ist ebenfalls nicht viel bekannt. Jedoch bestätigten japanische Medien, dass einige von ihnen für die Nationale Kommission für Öffentliche Sicherheit Japans arbeiteten und Informationen sammelten.

Der japanische Kabinettssekretär Yoshihide Suga äußerte sich bereits zu dem Schuldspruch. China und Japan sollen hart daran arbeiten, dass das Urteil Einfluss auf die Beziehung zueinander hat. Das sei aktuell besonders wichtig, da sich zurzeit das freundschaftliche Verhältnis verbessert. Wie es den anderen Japanern geht und wann sie ihr Urteil erhalten, ist nicht bekannt.

Quelle: Mainichi

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