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HomeNachrichten aus JapanChubu Flughafen bietet kostenlose Menstruationsprodukte an

Angebot ist bisher einziges in Japan

Chubu Flughafen bietet kostenlose Menstruationsprodukte an

Menstruationsprodukte sind für viele Frauen eine teure Angelegenheit. Vor allem wenn man unterwegs ist und plötzlich ganz dringend welche braucht, gerät man oft in eine unangenehme Situation. Der erste japanische Flughafen bietet deswegen jetzt Binden kostenlos an.

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Die Betreiber des Chubu Centrair International Airport in Aichi haben am Donnerstag bekannt, dass sie auf den Damentoiletten kostenlos Binden zur Verfügung stellen. Die Pads sind zurzeit über Geräte in zwei Toilettenräumen in Terminal 1 erhältlich.

Erster Flughafen mit kostenlosen Binden

Personen müssen für die Ausgabe eine Smartphone-App von dem Gerät lesen lassen, die sich in allen 15 Toilettenkabinen befinden. Danach wird jeweils eine Binde ausgegeben.

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Der Flughafen ist laut Central Japan International Airport Co. der erste im Land, der so ein Angebot besitzt. Verantwortlich für die Automaten ist OiTr Inc., ein Start-up aus Tokyo. Sie bezahlen den Dienst mithilfe von Werbung auf den Geräten.

Es wurde entschieden, die Geräte aufzustellen, da im Abflugbereich für Inlandspassagiere die Geschäfte am frühen Morgen oder späten Abend noch nicht offen haben. Personen, die gerade dringend Binden benötigen, können in dem Zeitraum keine kaufen.

Niemand soll wegen seiner Periode eine unangenehme Reise haben

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Ein Mitarbeiter des Flughafens erklärte, dass sie die Sorgen von Reisenden verringern wollen, wenn sie plötzlich ihrer Periode bekommen, damit sie ihre Reise genießen können. Der Flughafen prüft deswegen, wie der Dienst angenommen wird und wenn Bedarf besteht, werden sie ihn in weiteren Toiletten installieren.

In Japan wird sich aufgrund der Pandemie immer mehr Gedanken über die Bereitstellung von Menstruationsprodukten gemacht.

Das passiert vor allem im Kontext der Periodenarmut, denn viele Personen konnten sich aufgrund der Auswirkungen der Pandemie keine Binden mehr leisten. Auch Schulkinder waren davon betroffen, weswegen einige Schulen Maßnahmen ergriffen, um zu helfen.

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