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Wetterbehörde drängt zu besseren Maßnahmen

CO2-Dichte erreichte 2019 in Japan ein neues Rekordhoch

Japan hat letztes Jahr erneut versprochen, dass sie mehr für die Umwelt tun wollen. Die Regierung gab dabei an, dass sie die Treibhausgasemissionen drastisch reduzieren wollen. Bisher scheint sich jedoch nicht viel getan zu haben. Die japanische Wetterbehörde berichtet nämlich, dass die durchschnittliche Kohlendioxidkonzentration an allen Beobachtungspunkten letztes Jahr ein Rekordhoch erreichte.

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Insgesamt wird die CO2-Dichte an drei Orten von der japanischen Wetterbehörde gemessen. Die Standorte der Messstationen sind in Ofunato in Iwate, Yonaguni in Okinawa und auf der Insel Minamitorishima. In allen drei Regionen sind die Werte erneut gestiegen. In Yonaguni gab es eine CO2-Dichte von 414,8 ppm. Dahinter folgte Ofunato mit 414 ppm und Minamitorishima 412,2 ppm. Bei Ofunato ist es der höchste Wert seit dem Aufzeichnungsbeginn 1987.

Japan benötigt bessere Maßnahmen

Allgemein haben laut der Behörde die durchschnittliche CO2-Dichte in einer Höhe von sechs Kilometern und die registrierten Werte von einem Schiff auf Meer ein neues Rekordhoch erreicht. Die Behörde ist dabei von den Ergebnissen schockiert und beschreibt sie als beispiellos.

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Sie warnt deswegen mit Nachdruck davor, dass ohne Maßnahmen die globale Erwärmung weiter voranschreitet. Es wird aus diesem Grund dazu gedrängt, weitere Bemühungen zur Reduzierung von Emissionen durchzusetzen. Denn schon jetzt spürt Japan die Auswirkungen der Erderwärmung.

NHK

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