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Cool Japan bringt japanische Food-Märkte nach Europa

In Europa wird es künftig Japan-Food-Märkte geben, die japanische Küche, Lebensmittel und Konsumgüter aus dem Land der aufgehenden Sonne anbieten.

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Japan ist in kulinarischer Hinsicht ein Paradies. Was Zutaten, Auswahl, Spezialitäten und Arrangements der Gerichte angeht, so sind die Varianten der japanischen Küche grenzenlos. Wer sich vorher noch nie wirklich mit japanischem Essen beschäftigt hat, der wird feststellen, dass die japanische Küche weit mehr zu bieten hat, als Sushi, Tempura und Ramen (siehe dazu unseren Beitrag zur japanischen Esskultur). Die Regierung in Japan hat sich nun zum Ziel gesetzt, die hochgeschätzte, japanische Esskultur nach Europa zu bringen und stärker zu bewerben, um das Ansehen Japans auf internationaler Eben weiter zu fördern und mehr Touristen ins Land zu locken.

Japanische Esskultur kommt auch bei uns: Cool Japan bringt Japan-Food-Märkte nach Europa
Künftig dürfte es bei uns in Europa leichter werden, japanische Lebensmittel zu erwerben © Naomi Dillenséger

Der Cool Japan Fund, der im Auftrag der Regierung u.a. japanische Ess- und Populärkultur im Ausland fördert, wird zu diesem Zweck künftig viel Geld in den europäischen Markt investieren. Dabei sollen an mehreren europäischen Standorten japanische Food-Märkte entstehen, die Restaurants, Lebensmittel und Konsumgüter aus dem Land der aufgehenden Sonne anbieten.

Ichiba-Streetfood-Märkte – Japans Küche kommt nach Europa

Den ersten Schritt wird dabei die britische Hauptstadt London machen. Hier soll im Frühjahr ein Japan-Food-Markt entstehen, der japanische Küche, Lebensmittel, Kochkurse und jede Menge japanische Produkte anbietet. Zu diesem Zweck investierte der Cool Japan Fond in Zusammenarbeit mit dem britischen Unternehmen Japan Centre Group insgesamt 3 Millionen Pfund (ca. 3.34 Millionen Euro) in das Projekt, das den Namen Ichiba UK tragen wird. (Anm. der Redaktion: Ichiba (市場) bedeutet Markt oder Marktplatz auf Deutsch). Japan Centre Group betreibt bereits jetzt mehrere japanische Restaurants und Supermärkte in England.

Doch nicht nur in London dürfen sich die Menschen künftig auf die sogenannten Ichiba-Märkte freuen. Der Cool Japan Fond plant bereits, ähnliche Projekte in anderen europäischen Städten wie z.B. Paris.

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Mit dem Vorhaben verfolgt die Regierung in Japan das Ziel, die jährlichen Agrar- und Lebensmittelexporte auf ca. ¥1 Billionen (ca. 7,59 Milliarden Euro) anzuheben. Auch mit dem Freihandelsabkommen JEFTA erhofft sich die Japan eine weitere Öffnung des europäischen Markts für japanische Produkte.

Was ist der Cool Japan Fond?

Cool Japan Fund Inc. ist eine Partnerschaft zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor unter der Leitung des Ministeriums für Wirtschaft, Handel und Industrie. Er verfolgt das Ziel, japanische Konsumgüter und japanische Kultur in ausländischen Märkten zu bewerben.

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