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Immer mehr Menschen holen sich die App

Corona-App in Japan in der ersten Woche 4 Millionen Mal heruntergeladen

Die Corona-App zur Kontaktverfolgung wurde seit ihrem Start vor einer Woche mehr als 4 Millionen Mal heruntergeladen.

Das Gesundheitsministerium hat keine genauen Ziele festgelegt, wie viele Menschen sich die App installieren sollen, hofft aber, dass es so viele wie möglich tun, um die Kontaktverfolgung zu vereinfachen.

Corona-App hat nur einen Effekt, wenn sie von 60 Prozent der Menschen in einem Land genutzt wird

Damit eine Corona-App einen Effekt hat, muss sie, laut einer Studie der Universität Oxford, von 60 Prozent der Menschen in einem Land genutzt werden.

Yuki Furuse, Professor an der Universität Kyoto, sagte, es gebe Debatten darüber, ob die Nutzung so hoch sein muss, um effektiv zu sein. „Je mehr Menschen die App nutzen, desto effektiver wäre sie für die Reaktion auf Ausbrüche.“

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Die App mit dem Namen COCOA for Contact-Confirming Application wurde von Microsoft Corp. entwickelt und ist für das iPhone und Geräte von Apple Inc. mit der Android-Software von Google verfügbar.

Die App nutzt Bluetooth, um Kontakte mit anderen Nutzern zu erkennen. Ein Kontakt muss dabei mindestens 15 Minuten dauern. Wer positiv auf das Coronavirus getestet wurde, kann das Ergebnis des Tests über eine Nummer, die er vom Gesundheitsamt enthält, in die App eintragen.

Verschwörungstheoretiker glauben an Überwachung durch die App

Zahlreiche Länder haben Contact-Tracing-Apps eingeführt, darunter Australien, Malaysia, Großbritannien, Indien, Deutschland und Italien.

Es gibt allerdings großen Widerstand bei vielen Menschen gegen die Nutzung der Corona-App, da insbesondere Verschwörungstheoretiker glauben,  dass diese App dazu dient, vom Staat überwacht zu werden.

Trotz dieser Bedenken wurde die App in Deutschland bis zum 26. Juni 13,3 Millionen Mal heruntergeladen und installiert.

Um diesen Theorien etwas entgegen zu setzten, ist der Source-Codes für die deutsche Corona-App vollständig auf GitHub einsehbar.

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