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HomeNachrichten aus JapanCorona-Impfung soll in Japan weiterhin kostenlos bleiben

Regionale Behörden würden Umstellung nicht schnell genug umgesetzt bekommen

Corona-Impfung soll in Japan weiterhin kostenlos bleiben

Das japanische Gesundheitsministerium plant die kostenlose Corona-Impfung nun doch über April 2023 hinaus zu verlängern.

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Gemäß dem japanischen Impfgesetz gilt der Corona-Impfstoff als Sonderfall, bei dem die Regierung die gesamten Kosten trägt und die Impfung kostenlos ist.

Regionale Behörden würden Änderung nicht schnell genug umsetzen können

Innerhalb der Regierung war allerdings eine Diskussion über die Erhebung von Gebühren für Corona-Impfungen aufgekommen. Mittlerweile ist man allerdings zum Schluss gekommen, dass die regionalen Behörden nicht in der Lage sein würden, die Änderung im Haushalt rechtzeitig umzusetzen, um ab Anfang April Gebühren zu erheben.

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Nach dem japanischen Impfgesetz können Impfungen gegen das Coronavirus nur dann als vorübergehende Sonderimpfung definiert werden, wenn ein dringender Bedarf besteht, die Ausbreitung der Infektion zu verhindern.

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Obwohl angesichts des Rückgangs der schweren Fälle und der Sterblichkeitsrate durch das Coronavirus eine Überprüfung des Systems gefordert wurde, argumentieren Experten, dass es eine gewisse Zeit dauern wird, die Pathogenität des Virus zu bewerten und dann einen Impfplan zu entwickeln.

Corona-Impfung soll erst später Geld kosten

Angesichts dieser Umstände plant das Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales, die vorübergehende Impfung vorerst fortzusetzen und sie in Zukunft zusammen mit anderen gesetzlich vorgeschriebenen Impfungen zu einer Routineimpfung zu machen.

Sobald der Corona-Impfstoff zu einer Routineimpfung wird, besteht die Möglichkeit eine Selbstbeteiligung von der Bevölkerung zu verlangen.

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