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Immer mehr Infektionen in Städten

Corona-Update: 5. Tag über 1.000 Infektionen in Japan

Japan bestätigte zum fünften Mal hintereinander über 1.000 Infektionen mit dem Coronavirus.

Am 2. August wurden insgesamt 1.326 neue Infektionen landesweit gemeldet, damit steigt die Zahl auf insgesamt 39.904 Menschen an.

Tokyo weiterhin der Hotspot in Japan

Weiterhin werden die meisten Infizierten pro Tag in Tokyo gemeldet. 292 am 2. August, damit das erste Mal seit Tagen unter 200. Bei 60 Prozent kann der Infektionsweg nicht nachvollzogen werden.

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Mehr als 70 Prozent der Infektionen wurden bei Menschen unter 20 Jahren festgestellt.

Osaka meldete 194 neue Infektionen, Aichi 160 und Fukuoka 145. Insgesamt meldete jede größere Stadt in Japan über 100 Infektionen.

Die Gouverneurin von Tokyo hatte vor einigen Tagen angekündigt, dass Bars und Clubs ab dem 1. August bereits um 22 Uhr schließen sollen. Auch die Präfekturen Osaka und Aichi haben Unternehmen darum gebeten.

Blutkonserven werden knapp

Wie die Japanische Gesellschaft des Roten Kreuzes berichtet, spenden immer weniger Menschen Blut, seitdem der Ausnahmezustand im April in Japan erklärt wurde. Allerdings steigt die Nachfrage nach Blutkonserven.

Angesichts der Situation forderte das JRCS seine Mitglieder auf, auf ihren Social-Media-Seiten zum Spenden aufzurufen.

Strafen für Verstöße gegen Schutzmaßnahmen

Da viele Infektionen auf Bars und Clubs zurückzuführen sind, von denen sich einige nicht an die Maßnahmen, die eine Infektion verhindern sollen, halten, will die Regierung dies nun unter Strafe stellen.

Laut Yasutoshi Nishimura, Minister für wirtschaftliche Wiederbelebung, kann Japan im Rahmen einer Überarbeitung eines Gesetzes über Sondermaßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des neuen Coronavirus Anordnungen und Strafen für Unternehmen einführen, die die Anträge auf Aussetzung des Geschäfts nicht erfüllen.

Vor Kurzem wurde bereits darüber diskutiert, ob man Quarantänebrecher bestrafen sollte, da es mehrere Vorfälle gab, in denen sich Infizierte nicht an die Anordnung der Ämter gehalten haben, in Quarantäne zu bleiben.

Prämien für Krankenschwestern

Das Tokyo Women’s Medical University Hospital hat beschlossen, seinen Mitarbeiterinnen einen Sommerbonus zu zahlen, nachdem viele Krankenschwestern gedroht haben zu kündigen, wenn der Bonus gestrichen wird.

Der Bonus wird allerdings auf ein Monatsgehalt gekürzt, etwa die Hälfte im Vergleich zum vorherigen Jahr.

Im Juni beschloss das Krankenhaus keine Sommerprämien zu zahlen und verwies auf die sinkenden Einnahmen aus einem Rückgang an normalen Patienten.

Die Entscheidung des Krankenhauses erregte viel Aufmerksamkeit, nachdem die Krankenschwestern gedroht hatten, das Krankenhaus zu verlassen.

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