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Immer mehr Insolvenzen

Corona Update: Coronaleugner demonstrieren in Japan

In Deutschland rennen bereits seit Wochen sogenannte Coronaleugner auf die Straße und werfen mit Verschwörungstheorien bezüglich des Coronavirus um sich.

Nun haben sich auch in Japan Menschen zusammengefunden, die in Shibuya gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung demonstriert haben.

Coronaleugner halten Coronavirus nur für eine Erkältung

Eine Gruppe von 50 Personen stieg ohne Maske in die Yamanote-Linie ein und belästigten die mitfahrenden Menschen, in dem sie husteten oder Mitfahrer anspuckten.

Mehr zum Thema:  Corona Update: 10.000 Infizierte innerhalb einer Woche in Japan

Zur Demo hatte Masyuki Hirata, Mitglied der Partei der Nationalen Souveränität, aufgerufen. Hirate behauptet schon länger, dass Corona nur eine Erkältung ist.

Der Politiker viel bereits mit einem Video auf, in dem er ein Geschäft ohne Maske betrat und wie die Verkäuferinnen darauf reagierten.

160 Unternehmen mussten wegen der Pandemie im Juli Insolvenz anmelden

Laut des Kreditforschungsunternehmens Teikoku Data Bank mussten im Juli 106 Unternehmen als Folge der Pandemie Insolvenz anmelden.

Zwar ist die Zahl etwas geringer als im Juni (124), aber zum zweiten Mal in Folge über 100. Insgesamt haben nun 428 Unternehmen wegen der Pandemie Insolvenz angemeldet.

Mittlerweile arbeiten die Präfekturverwaltungen an Maßnahmen, um Insolvenzen zu verhindern und schnelle Hilfe für Unternehmen bereitstellen zu können.

Leistungsbilanzüberschuss erreicht Fünfjahrestief

Auch andere Daten zeigen, dass die Pandemie die Wirtschaft in Japan hart getroffen hat. Der Leistungsbilanzüberschuss ist im Juni auf den Stand von vor 5 Jahren gesunken.

Laut des Finanzministeriums lag der Überschuss bei 167,5 Mrd. Yen und fiel damit auf den Stand von Januar 2015.

Grund dafür sind insbesondere die Exporte, die um 25,7 Prozent zurückgingen.

Besonders der Export von Autos und Autoteile ist stark zurückgegangen. Auch der Rückgang der ausländischen Touristen um 99,9 Prozent drückte den Leistungsbilanzüberschuss.

Mehrere Präfekturen melden Rückgang von Infizierten

Tokyo meldete am Dienstag 188 Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, auch Aichi meldete mit 67 Infizierten deutlich weniger.

Osaka bestätigte 102 Infektionen, Fukuoka 54 und Hyogo 30.

Yasutoshi Nishimura, der Minister für wirtschaftliche Wiederbelebung und Leiter der Reaktion Japans auf das Coronavirus, sagte am Dienstag, dass die Menschen in der Präfektur Okinawa, die in letzter Zeit einen starken Anstieg neuer Infektionen gemeldet hat, in Alarmbereitschaft sein sollten.

Die Präfektur bestätigte am Dienstag rund 65 neue Fälle, was höher sein würde als die 52, die einen Tag zuvor verzeichnet worden waren.

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