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Pandemie könnte Bevölkerungszuwachs von Tokyo stoppen

Corona Update: Infektionscluster bilden sich immer mehr außerhalb von Unterhaltungsvierteln

Eigentlich werden Unterhaltungsviertel für den jüngsten Anstieg an Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, verantwortlich gemacht, doch mittlerweile werden Infektionscluster eher an anderer Stelle gefunden.

Laut der japanischen Regierung werden immer mehr Cluster in Schlafsälen, Arbeitsplätzen, Restaurants und Karaoke-Bars gefunden.

Infektionscluster in Hostessenbars und Hostclubs rückläufig

Infektionscluster in Hostessenbars und Hostclubs sind laut eines Berichts rückläufig.

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Da immer mehr Cluster in Schulen auftreten, wird das Bildungsministerium alle Schulen im Land auffordern, ihre Bemühungen zur Vermeidung von Infektionen, insbesondere in Schlafsälen, zu verstärken.

Pandemie und der Anstieg an Homeoffice könnte Einwohnerwachstum in Tokyo stoppen

Tokyo hatte in den letzten Jahren einen deutlichen Anstieg seiner Bevölkerung erlebt, insbesondere junge Menschen sind vom Land in die Metropole gezogen.

Das könnte sich nun allerdings ändern, da sich der Arbeitsstil und das städtische Leben durch die Coronavirus-Pandemie in Japan ändern wird.

Auch Unternehmen nutzen aktuell die Möglichkeit, dass Homeoffice langsam zur Normalität in Japan wird und suchen verstärkt Personal, das nicht in Tokyo wohnt.

Auf der anderen Seite nutzen viele Arbeitnehmer die Gelegenheit und ziehen von der Metropole zurück auf das Land, da viele Menschen nur nach Tokyo gezogen sind, weil die Arbeitssituation dort deutlich besser ist.

Mit der Verbreitung des Coronavirus haben immer mehr Unternehmen Homeoffice eingeführt. Laut einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer von Tokyo haben allein im Juni 70 Prozent der befragten Firmen angegeben, Homeoffice anzubieten, 40 Prozent mehr als im Mai.

Einige große Unternehmen kündigten bereits an, auch weiterhin auf Homeoffice zu setzen.

Für die Firmen hat es auch einen anderen Vorteil, sie sparen sich die Kosten für große Büroräume. Das zeigen auch aktuelle Daten aus Tokyo, die besagen, dass immer mehr Büros leer stehen.

Coronavirus bringt Tankstellen um Einnahmen in der Ferienzeit

Viele Tankstellen, insbesondere in Gebieten, die sehr beliebt bei Touristen sind, klagen über Umsatzeinbußen wegen der Pandemie.

Eigentlich ist in Japan Sommerferienzeit, eine wichtige Zeit um Einnahmen zu genieren, in diesem Jahr fällt die Reisewelle allerdings sehr verhalten aus.

Der durchschnittliche Einzelhandelspreis für Normalbenzin im ganzen Land lag zum 3. August bei 134,5 Yen pro Liter, was einem Rückgang von etwa 10 Yen gegenüber dem Stand kurz vor der Bon-Periode Mitte August letzten Jahres entspricht, so die Agentur für natürliche Ressourcen und Energie.

Die Benzinnachfrage fiel im April und Mai dieses Jahres um mehr als 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr, als der Ausnahmezustand wegen der Epidemie ausgerufen wird

Experten erwarten, dass die Nachfrage zwar wieder angestiegen ist, aber dadurch, dass die Reisewelle eher klein ist, noch weit vom Vorjahresniveau entfernt ist.

Durch die „Go To Travel“-Kampagne der Regierung, mit der Urlaubsreisen subventioniert werden sollen, hatten sich die Tankstellenbetreiber eigentlich erhofft, dass der Umsatz wieder steigen wird. Die Kampagne hat allerdings nicht dazu beigetragen, die Menschen in Japan zum Reisen zu bewegen.

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