Stats

Anzeige
Home News Corona Update: Japans Gouverneure fordern mehr Zuschüsse von der Regierung

Erneut Änderung des Sondergesetzes gefordert

Corona Update: Japans Gouverneure fordern mehr Zuschüsse von der Regierung

Japans Gouverneure forderten die japanische Regierung am Samstag auf, die Zuschüsse für die Finanzierung der Maßnahmen gegen das Coronavirus zu erhöhen.

Da die Infektionsrate im ganzen Land ansteigt, reichte die National Governors‘ Association einen Antrag ein, die Zuschüsse, die sich aktuell auf 3 Billionen Yen belaufen, zu erhöhen.

Erneuerte Forderung der Gouverneure nach mehr rechtlichen Spielraum

Das Geld wird für die Finanzierung von Maßnahmen zur Verbesserung der medizinischen Kapazität und als Subvention für Unternehmen verwendet, die ihren Betrieb einstellen, um so die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

Außerdem forderten die Gouverneure, dass das Sondergesetz zur Bekämpfung der Pandemie überarbeitet wird, damit Behörden gegen Unternehmer vorgehen können, die trotz Bitten den Geschäftsbetrieb nicht einstellen.

Diese Forderung ist nicht neu, bisher sträubt sich die Regierung allerdings gegen eine Änderung.

Zahl der Infizierten steigt weiter an

In den Präfekturen Saitama, Kanagawa und Yamaguchi wurden Tageshöchstwerte bei der Zahl der neuen Covid-19-Infizierten gemeldet.

Insgesamt hat Japan am 1.570 Infizierte landesweit gemeldet. Das ist der sechste Tag in Folge, dass die Zahl über 1.000 steigt.

Lesen sie auch:
Corona-Update: Erste Infektion eines in Tokyo in Haft befindlichen Ausländers

Japans Premierminister Shinzo Abe hat am Sonntag zugesagt, zusätzliche Anstrengungen zur Bekämpfung des Coronavirus zu unternehmen, damit die Regierung angesichts des schwerwiegenden Schadens, den die Erklärung des Ausnahmezustands im April für die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt angerichtet hat, künftig keinen weiteren Ausnahmezustand erklären muss.

„Wir müssen weitere Anstrengungen unternehmen, damit wir nicht erneut den Ausnahmezustand erklären müssen.“, so Abe während seines Besuchs in Nagasaki.

Er fügte hinzu, dass er die Menschen nicht einheitlich auffordere, während der Bon-Zeit nicht in ihre Heimatstädte zurückzukehren.

Die Ferienzeit begann am Samstag eher ernüchternd für die Tourismusbranche. Im Vergleich zum Vorjahr sind wenig Menschen verreist. Auch am Sonntag zeichnete sich das gleiche Bild ab.

Viele Sitzplätze in den Shinkansen waren nur zu 5 Prozent belegt und auch die Inlandsflüge waren eher leer.

Viele Präfekturen haben die Menschen gebeten, dass sie nicht reisen sollen, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Mann flüchtet aus Quarantäne

In Osaka hat ein Mann, der in einem Hotel für Coronavirus-Patienten untergebracht wurde, das Hotel verlassen und ist mit einem Taxi nach Hause gefahren.

Der Mann trug eine Maske und hatte bis auf den Taxifahrer keinen weiteren Kontakt mit anderen Menschen.

Als Grund für seine Flucht sagte er den Behörden: „Mein Zimmer war in hygienischer Hinsicht nicht gut. Es tut mir leid, dass ich Ärger verursacht habe.“

Der Mann wurde von dem Gesundheitszentrum der Stadt nun in einer Wohnung unter Quarantäne gestellt.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren:

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Anzeige