Stats

Anzeige
Home News Corona-Update: Restaurants in Tokyo bekommen Aufkleber, um Kunden Sicherheit zu geben

Aufkleber für Restaurants in Japans Haupstadt

Corona-Update: Restaurants in Tokyo bekommen Aufkleber, um Kunden Sicherheit zu geben

Nachdem die Infektionsrate in Tokyo in den letzten Tagen etwas heruntergegangen war, hat Japans Hauptstadt nun wieder 389 neue Infektionen gemeldet.

Mittlerweile wurden in Tokyo 17.069 Infektionen und 338 Todesfälle gemeldet. Das Gesundheitsamt begründet den Anstieg mit der Anzahl der Menschen, die nach den dreitägigen Ferien in dieser Woche getestet wurden.

Aufkleber sollen Kunden Sicherheit in Tokyo geben

In Japans Hauptstadt wurde damit begonnen, Aufkleber an Bars und Restaurants zu vergeben, die Kunden darauf hinweisen sollen, dass dort alle notwendigen Maßnahmen gegen eine Infektion getroffen wurden. Bis Donnerstag haben sich rund 190.000 Unternehmen registriert, allerdings gibt es noch kein System zur objektiven Überprüfung der Maßnahmen.

Lesen sie auch:
Corona Update: Coronavirus vermiest Abe den Sommerurlaub

Mitarbeiter der Stadt werden ab Mittwoch damit beginnen, die Unternehmen zu überprüfen. Allerdings können die Aufkleber auch dann genutzt werden, wenn Mängel festgestellt werden.

Neben Tokyo bestätigten auch andere Präfekturen in Japan neue Infektionen. Okinawa meldete am Freitag mehr als 100 Fälle, die Präfektur verlängerte gestern den Ausnahmezustand um zwei Wochen. Landesweit wurden am Donnerstag 1.173 Infektionen gemeldet.

Heiratspläne der Prinzessin aufgeschoben

Die geplante Hochzeit zwischen Prinzessin Mako, der Nichte von Japans Kaiser Naruhito, und ihrem Freund Kei Komuro wurde wieder einmal verschoben. Eigentlich wollten die beiden bereits 2018 heiraten, die Hochzeit wurde allerdings durch familiäre Probleme um zwei Jahre verschoben.

Laut der kaiserlichen Haushaltsbehörde sollte das Paar in diesem Jahr heiraten. Einen genauen Termin gibt es aber immer noch nicht und wird es wohl wegen der Pandemie in diesem Jahr auch nicht mehr geben.

ANA Holdings versucht 500 Millionen Yen Subventionen zu bekommen

ANA Holdings  hat die von der Regierung unterstützte japanische Entwicklungsbank und drei japanische Megabank-Kreditgeber um finanzielle Unterstützung in Höhe von rund 500 Milliarden Yen gebeten. Die Muttergesellschaft von All Nippon Airways hofft, ihre finanzielle Basis durch nachrangige Kredite nach dem Geschäftseinbruch aufgrund der Verbreitung des Coronavirus stärken zu können. Nachrangige Kredite haben eine niedrigere Rückzahlungspriorität als normale Kredite. Ein Teil der nachrangigen Kredite kann als Kapital behandelt werden.

ANA Holdings hat Gespräche mit Finanzinstituten wie der DBJ, der MUFG Bank, der Sumitomo Mitsui Banking Corp. und der Mizuho Bank aufgenommen, um finanzielle Unterstützung in Höhe von 400 bis 500 Milliarden Yen zu erhalten. Die Holdinggesellschaft verzeichnete von April bis Juni aufgrund eines Einbruchs der Reisenachfrage einen Rekord-Nettoverlust von 108,8 Mrd. Yen.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren:

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Anzeige