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Menschen wollen öffentliche Verkehrsmittel meiden

Coronavirus sorgt für gestiegene Nachfrage in japanischen Fahrschulen

Fahrschulen erleben durch das Coronavirus in Japan gerade eine deutlich gestiegene Nachfrage, insbesondere von Menschen, die zwar einen Führerschein haben, aber bisher nur selten gefahren sind.

Viele Menschen versuchen so, die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel zu umgehen, um zur Arbeit zu fahren.

Viele Schüler der Fahrschulen wollen Menschenmassen meiden

Auch Firmen raten ihren Arbeitnehmern vom Pendeln ab, wie ein Sprecher der Fahrschule Kitakanto in Maebashi sagt.

„Im Gegensatz zu Zügen und Bussen kommt man in einem Auto nicht mit anderen in Kontakt“, so Michitoshi Sonoda.

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Die Schüler in der Schule reichen von Hausfrauen bis zu Angestellten eines Unternehmens, die kaum Fahrerfahrung haben.

In der Fahrschule Driver School Zero, die einen speziellen Unterricht für Menschen mit wenig Fahrerfahrung anbietet, haben sich rund 10 Prozent aller Schüler aufgrund der Verbreitung des Coronavirus angemeldet.

Der Schulvertreter Kazuhiko Uetani sagte, er sei überrascht über die vielen verschiedenen Gründe für den Anstieg der Nachfrage nach Unterricht.

Training soll Sicherheit geben

Ein Schüler der Schule nahm am Donnerstag Unterricht, nachdem er seinen Job in einem Hotel gekündigt hatte, dessen Geschäft vom neuen Coronavirus hart getroffen worden war. Er muss an seinen neuen Arbeitsplatz fahren, obwohl er seit fast 20 Jahren einen Führerschein hat, hat er nur sehr wenig Fahrerfahrung.

„Ich habe den Unterricht genommen, weil das Fahren zum ersten Mal seit langer Zeit wirklich beängstigend ist und ich es unmöglich alleine schaffen kann“, sagte er.

TJT

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