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Curry-Shop in Japan ermöglicht Kunden, Essen für Bedürftige zu bezahlen

Einfache Art bedürftige Menschen in Japan zu helfen

Das Restaurant Genki Curry in Osaka hat sich eine besondere Aktion ausgedacht. Kunden können eine Portion Curry bezahlen und wer bedürftig ist, bekommt sie dann serviert.

Die Idee hatte der Restaurant-Manager Shigeru Saito zusammen mit einem Freund, nachdem Kunden meinten, dass ihr Curry viel zu günstig ist.

Etwas gegen die zunehmende Armut in Japan tun

Als er einen Grundschüler hörte, der erzählte, dass er nicht genug Geld hat, um eine Fremdsprache zu lernen, dachte der Manager darüber nach, dass die Armut in der Gesellschaft zunimmt. Daraufhin hat er mit einem Freund überlegt, was sie gegen diese Armut tun könnten. Also entschlossen sie sich, ein Curry-Restaurant zu eröffnen, in dem Curry und Reis zu sehr günstigen Preisen serviert werden.

Eine Portion kostet für Erwachsene 200 Yen, Kinder zahlen nur 100 Yen. Das Konzept kam so gut an, dass die beiden eine weitere Filiale in Kashihara eröffnen konnten.

Kunden würden Rückgeld lieber spenden

Nachdem Kunden die Rückmeldung gegeben hatten, dass die Preise viel zu günstig seien und sie ihr Rückgeld lieber spenden würden, kam die Idee für die Möglichkeit, Bedürftigen eine Portion zu bezahlen auf.

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Wer eine Portion spenden möchte, der kann ein sogenanntes Mirai Ticket kaufen, diese Tickets werden an einer Wand im Restaurant aufgehängt und wer sich die 200 Yen nicht leisten kann, der kann so ein Ticket nehmen und eine der gespendeten Portionen bekommen.

Viel Überzeugungskraft nötigt, damit die Menschen das Angebot annehmen

„Ich habe diesen Service in der Hoffnung gestartet, dass die anonymen Spenden dazu führen, dass es jemandem hilft“, so der 48-jährige Saito.

Am Anfang nahmen nur wenige Menschen ein Ticket von der Wand, um dies zu ändern, ging Saito in die nahe gelegenen Schulen, um sein Konzept zu erklären. Außerdem versuchte er, die Menschen auf das Konzept bei Veranstaltungen aufmerksam zu machen.

Seitdem spenden viele Menschen und freuen sich darüber, mit einfachen Mitteln einem Menschen etwas Gutes zu tun.

Saito, der eigentlich eine Sprachschule betreibt, hofft, dass seine Idee so gut ankommt, dass er in jeder, der japanischen Präfekturen Filialen eröffnen kann. Außerdem soll das Angebot noch mit einem kostenlosen Nachhilfeunterricht für Schüler erweitert werden.

Die Idee ist allerdings nicht neu, in den letzten Jahren boten immer mehr Kaffeehäuser an, dass man ein Getränk bezahlen kann, das dann an Bedürftige weitergegeben wird.

Quelle: AS

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