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Daiwa House meldet 2.000 Gebäude mit Baumängeln

Anfang des Jahres sorgte der weitreichende Baupfusch von Leopalace21 Corp. für einen großen Skandal. Mehrere Tausende Wohnungen waren nicht sicher und die Bewohner mussten ausziehen. Doch nicht nur das Unternehmen kämpft mit Sicherheitsmängeln. Daiwa House Industry Co. gab am Freitag ebenfalls bekannt, dass mehr als 2.000 Gebäude in ganz Japan nicht sicher sind.

Um die 7.000 Haushalte sind aktuell von den Mängeln betroffen. Die betroffenen Gebäude verstoßen laut dem Unternehmen gegen den Building Standards Act und andere Gesetze des Landes. Unter anderem gibt es Probleme mit dem Brandschutz und der Struktur. Bei 200 Gebäuden in der Metropolregion weichen die Tragsäulen für den zweiten Stock von den ursprünglichen Konstruktionen ab. Dadurch ist in 73 bestätigten Gebäuden in Tokyo, Kanagawa, Saitama und Chiba der Brandschutz nicht ausreichend.

Das Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus reagierte sofort auf die Meldung. Es forderte das Unternehmen sofort auf, alle Haushalte über die Mängel zu informieren. Die 73 bestätigten Gebäude sollen zusätzlich alle bis Mitte April repariert werden. In 1.878 weiteren Gebäuden im Land ist hingegen das Fundament fehlerhaft.

Keine Gefahr für Bewohner

Betroffen sind Apartmentkomplexe und Einfamilienhäuser. Neun sind sogar besonders instabil, eine Drittorganisation klassifizierte sie jedoch trotzdem als ausreichend bebenresistent. Daiwa House plant, bis Ende Juni alle betroffenen Bauten zu untersuchen. Wie es danach weitergeht, ist noch nicht klar.

Sicher ist jedoch, dass Daiwa House nicht erst seit gestern von den Problemen weiß. Schon Dezember 2016 gab es Hinweise auf Baumängel. Doch erst Juli 2018 entschied sich das Unternehmen dazu, ein Untersuchungsgremium aufzustellen. Es ist demnach sehr wahrscheinlich, dass das verzögerte Handeln noch Konsequenzen für das Unternehmen hat.

Der Geschäftsführer von Daiwa House, Kazuto Tsuchida, entschuldigte sich bereits bei einer Pressekonferenz für die Probleme. Das Unternehmen will so schnell wie möglich alles beheben und plant, ungefähr 788.605 Euro für die Reparaturen beim Brandschutz auszugeben. Die möglichen Kosten für die Fundamente stehen noch nicht fest. Daiwa House beruhigt dazu die betroffenen Bewohner. Sie müssen vorerst nicht ausziehen und es besteht keine Gefahr für sie.

Mainichi Shimbun

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