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Das große Aufräumen im Westen Japans beginnt

Die Zerstörungen, die von Starkregen, Überschwemmungen und Erdrutschen verursacht wurden und ganze Landstriche Westjapans heimsuchten, forderten viele Tote, Verletzte und Vermisste. Viele Ortschaften und Felder sind dem Erdboden gleich gemacht. Tausende Menschen befinden sich noch in Notunterkünften.

Mehrere Tage, nachdem der Regen und die Zerstörungswut der Natur abgeflaut waren, sind die Aufräumarbeiten in vollem Gange. Es gilt, Berge von Trümmern fortzuschaffen. Der Bezirk Mabicho in Kurashiki, Präfektur Okayama, gehört zu den von heftigen Überschwemmungen getroffenen Gebieten. Dort stürzten Flussdämme ein und überfluteten 1.200 Hektar Land. Ein Drittel der Häuser stand unter Wasser, 4.600 waren komplett überflutet. Nun stehen Schlammberge vor den Trümmern und Häusern.

Für die Helfer heißt es nun, die Reste der Zerstörung zu beseitigen. Zum Abfall gehören unter anderem Elektrohaushaltsgeräte, Sofas und andere Möbelstücke sowie durchnässte Tatami-Matten. Die Abfallmenge wird dabei steigen, da die Reinigungsarbeiten erst begonnen haben. Wie hoch das Abfallaufkommen letztendlich sein wird, ist noch nicht zu sagen. Zum Vergleich: Das Erdbeben, das im Jahre 2016 die Gegend um Kumamoto traf, verursachte laut Angabe des Umweltministeriums 2,89 Millionen Tonnen Abfall.

Die lokalen Behörden werden von der Regierung finanziell unterstützt, um die Aufräumarbeiten bestmöglich durchführen zu können, so Umweltminister Masaharu Nakagawa auf einer Pressekonferenz am 13. Juli. Es sollen unter anderem Müllfahrzeuge gestellt werden sowie die lokalen Müllentsorgungsanlagen wieder aufgebaut werden.

Quelle: Asahi Shimbun

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Kommentare

2 Kommentare

  1. Ich lebe in Hiroshima! Ich heiße Ulla W. und habe alles hautnah miterleben müssen. Meine nähere Umgebung ist das Opfer der reißenden Fluten gewesen. Hier sind die Aufräumarbeiten im vollen Gange. Die JR wird noch Monate lang nicht einsatzbereit sein, weil das Schienennetz weggespült wurde. Hier ist kein normales Leben möglich…

    • Liebe Ulla,

      besten Dank für Deinen Kommentar. Wir können hier in Deutschland kaum ermessen, was eigentlich dort bei euch los ist. Wir sehen die Bilder auf den anderen Newsseiten, sie sehen schrecklich aus; und doch ist es etwas anderes, wenn man direkt betroffen ist. Ich hoffe, dass Dein Zuhause und deine Familie in guter Verfassung sind – soweit das man das überhaupt so formulieren kann. Im Namen von Sumukai möchte ich auch denen unsere Anteilnahme ausdrücken, deren Verluste mit nichts aufzuwiegen sind.

      Alles Gute Dir,

      Sandra

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