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Alle sollen gleiche Chancen haben

Das Unternehmen Rozetta verbietet Mitarbeitern Fremdsprachen zu sprechen

In der heutigen Zeit ist es so einfach wie noch nie, sich trotz verschiedener Sprachen zu verständigen. Zu verdanken ist das unter anderem Unternehmen wie Rozetta, die Übersetzungsdienste entwickeln. Umso skurriler ist die Meldung, dass ihre Mitarbeiter keine Fremdsprachen sprechen dürfen.

Das Verbot hängt mit dem KI-gestützten maschinellen Übersetzungsdienst von Rozetta zusammen. Der Dienst ist schon seit Jahren in der Entwicklung und soll ermöglichen, dass sich Menschen unabhängig ihrer Sprache verständigen können.

Rozettas Sprachdienste können fast perfekt übersetzen

Rozetta perfektioniert dabei das System, das effizient, genau und flexibl wie kein anderes sein soll. Es gibt allgemein zwei verschiedene Dienste, einer übersetzt schriftliche Dokumente und ein anderer das gesprochene Wort. Und tatsächlich ist das System zu 95 Prozent genau und kann mittlerweile mehr als 2.000 Branchen abdecken, ohne künstlich zu klingen wie andere Übersetzter.

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Besonderes Highlight ist zurzeit der sogenannte Onyaku-Dienst, der für Konferenzen gedacht ist und sich für Zoom, Skype sowie andere Dienste nutzen lässt. In Echtzeit schafft das System es verschiedene Sprachen sofort zu übersetzten. Rozetta ist damit seinem Ziel ganz nah, dass niemand mehr gezwungen ist eine andere Sprache zu lernen und es eine Welt der „Freien Sprache“ gibt.

Das ist auch der Grund für die skurrile Regel für die Mitarbeiter. Sie alle sollen nur ihre eigene Muttersprache sprechen und Fremdsprachen sind verboten. Wenn sie sich untereinander nicht verstehen oder ein Kunde eine andere Sprache spricht, sollen sie die vorhandenen Dienste verwenden.

Keine Fremdsprachen für mehr Gleichberechtigung

Rozetta hofft so, dass die sprachlichen Einschränkungen beseitigt werden, die Mitarbeiter vielleicht belasten oder auch die Produktivität beeinflussen. Alle Angestellten sollen die gleichen Chancen haben und effizient arbeiten, ohne sich beispielsweise wegen ihrer Englischkenntnisse Sorgen zu machen.

In einem Rundschreiben heißt es direkt, dass wie beim Geschlecht und der Herkunft die Fähigkeit Englisch zu können nichts mit den Fähigkeiten zu tun hat, den Job zu erledigen. Bis die Dienste von Rozetta allerdings wirklich für eine weltweit „Freie Sprache“ sorgen, wird es aber wohl noch ein wenig dauern.

Beeindruckt sind die Menschen aber trotzdem schon und die Wartezeit können sie so lange mit einer Gesichtsmaske überbrücken, die auch in Echtzeit Sprachen übersetzten kann.

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