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HomeNewsDekontaminationsabfall aus Fukushima nach Taifun in Fluss gespült

Mehrere kiloschwere Säcke landeten wegen des Sturms im Fluss

Dekontaminationsabfall aus Fukushima nach Taifun in Fluss gespült

Der Taifun Hagibis hat am Wochenende in vielen Regionen für starken Regen und Überschwemmungen gesorgt. Die Präfektur Fukushima war davon ebenfalls betroffen. Teilweise spülte das Wasser sogar radioaktive Dekontaminationsabfälle in einen lokalen Fluss.

Ein Beamter der Stadt Tamura teilte mit, dass Säcke mit Dekontaminationsabfall aus dem radioaktiv verseuchten Gebiet in den Furumichi Fluss gespült wurden. Wie viele Beutel es waren, konnten sie nicht genau sagen. Es gelang ihnen, sechs von ihnen wiederzufinden.

Einige seien jedoch trotzdem stromabwärts geschwommen. Wie viele noch fehlen, kann bis jetzt nicht gesagt werden. Die Beamten versuchen das jedoch mit einer Untersuchung des Lagers und der Verwaltungsaufzeichnungen zu klären.

Inhalt soll nicht gefährlich sein

Arbeiter stellten schon am Samstag während des Taifuns um 21:20 Uhr fest, dass einige Säcke aus der Zwischenlagerstätte wohl in den Fluss gespült wurden. Sofort suchten sie den 500 Meter langen Abschnitt zwischen dem Gebiet und Fluss ab, wo sie die sechs Beutel fanden, die noch intakt waren.

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In den Beuteln sind nur Rasen und Holzreste, die Arbeiter bei den Dekontaminierungen entfernten. Die Säcke sind dabei nicht unbedingt klein und mehrere Hundert Kilo bis zu einer Tonne schwer. Wirklich gefährlich soll der Inhalt nicht sein und Beamte geben an, dass sie nur wenig Einfluss auf die Natur haben, selbst wenn sie im Fluss sind.

NHK

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