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Mehrere Millionen Kubikmeter an Abfall sind noch wegzuräumen

Dekontaminierte Erde befindet sich immer noch in Städten von Fukushima

Fast neun Jahre ist es nun her, dass es in der japanischen Präfektur Fukushima zur nuklearen Katastrophe kam. Seitdem hat sich die Region bemüht möglichst schnell das verseuchte Gebiet wieder bewohnbar zu machen. Mittlerweile gelten viele Gemeinden wieder als sicher. Allerdings bedeutet es nicht, dass der ganz Abfall beseitigt ist. In einigen Orten liegt weiterhin der Müll herum.

Um die 14 Millionen Kubikmeter an Erde und Vegetation wurden in den versuchten Gebieten abgetragen. Der stark kontaminierte Sperrbereich ist dabei nicht mit einbezogen. Mehr als die Hälfte des Abfalls befindet sich jedoch immer noch in der Nähe von Wohnhäusern.

Müll soll möglichst schnell beseitigt werden

Wie das Umweltministerium vor einer Weile angab, dauert die Beseitigung noch etwas. Bis 2020 wollen sie den Dreck in Zwischenlager in der Nähe vom zerstörten Kernkraftwerk Fukushima Daiichi bringen. Bis jetzt sind nur 6,3 Millionen Kubikmeter in den Lagern, was etwa 45 Prozent sind.

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Der Rest befindet sich weiterhin in den Städten. Unter anderen gibt es Berge auf Schulgeländen, Parks oder temporären Lagerräumen. Umweltminister Shinjiro Koizumi erklärte am Freitag, dass der Abfall so schnell wie möglich verschwinden muss, damit sich Anwohner sicher fühlen können.

Naturkatastrophen sorgen für Probleme

Wie gefährlich die Berge sind, ist nicht bekannt. Sie sollen allerdings wohl nur eine geringe Strahlenbelastung besitzen. Es ist dabei nicht das erste Mal, dass deutlich wird, dass der Müll immer noch ein Problem ist. Letzten November wurden mehrere Säcke mit verseuchten Material in Fukushima durch Taifun Hagibis weggespült.

Sie befanden sich in einen Lagerbereich, der nicht ausreichend vor Überschwemmungen gesichert war. Bis jetzt ist immer noch nicht sicher, ob alle Säcke wiedergefunden wurden oder ob einige immer noch verschollen sind.

NHK

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