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Demografische Wandel: Roboter und KI werden Japans Arbeitskräfte der Zukunft

Japan bildet die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt. Doch auch dieses Land hat mit einer alternden Bevölkerung zu kämpfen. Der drohende Arbeitskräftemangel stellt die Wirtschaft des Landes vor Probleme. Und auch die Digitalisierung und der demografische Wandel stellen an die Industrie und Wirtschaft große Herausforderungen.

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Momentan stehe es gut um die Konjunktur, so ein Papier zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzpolitik. Doch in weniger als einem Vierteljahrhundert erwartet das Land einen gravierender Arbeitskräftemangel. Branchen wie Transportdienstleister oder das Baugewerbe sehen jetzt schon Einkommenseinbußen.

Neben der Lockerung der Gesetze zur Immigration ausländischer Arbeitskräfte sieht Japan in der vierten industriellen Revolution eine weitere Chance, das Problem zu lösen . Die Unterstützung oder Substitution von Arbeitsfeldern durch KI (künstliche Intelligenz), Robotern oder dem Internet sind eine Möglichkeit, mangelnde Arbeitskräfte auszugleichen. Japan ist führend im Bereich der Industrierobotik. Allerdings liegt der Einsatz von IoT (Internet of Things) zur Schaffung vernetzter Systeme und KI mit nur 20 Prozent hinter den USA zurück.

Ein Bericht von Toshimitsu Motegi, Minister für Wirtschafts- und Finanzpolitik, zeichnet ein optimistisches Bild für den Einsatz intelligenter Systeme in der Zukunft. Selbstfahrende Autos senken Verkehrsunfälle und medizinische IT kann in Zukunft Menschen auf Distanz versorgen.

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Zudem ist es wichtig, bestehende Arbeitnehmer mittels Personalentwicklung auf ein Arbeiten mit dieser Technik vorzubereiten. Besonders die alternde Bevölkerung muss im Hinblick auf digitale Kompetenzen geschult werden. Es ist daher angeraten, in Entwicklungsmaßnahmen zu investieren.

Quelle: Kyodo News

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