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HomeNachrichten aus JapanDie Woche in Japan – 29.08. bis 02.09.

Eine Woche voller großer Ankündigungen

Die Woche in Japan – 29.08. bis 02.09.

Das Wochenende ist da und wir werfen zusammen einen Blick auf die wichtigsten Geschehnisse der letzten Tage. Welche Themen haben die Menschen in Japan in dieser Woche bewegt?

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Shinzō Abes Staatsbegräbnis bleibt ein Streitthema. Die kritischen Stimmen innerhalb der Bevölkerungen werden immer lauter und auch Japans Opposition forderte am Montag den Premierminister auf, eine offizielle Erklärung in diesem Fall abzugeben.

Atomwaffen, Vereinigungskirche, Pandemie

Eine Kontroverse jagt die nächste. Keine leichte Zeit für den japanischen Premierminister Fumio Kishida.

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Das Ergebnis der NTP-Konferenz setzt Kishida ziemlich unter Druck, der erst Anfang des Jahres versprochen hatte, sich zukünftig verstärkt für eine atomwaffenfreie Welt einsetzen zu wollen. Nach der gescheiterten Konferenz wird sich die japanische Regierung neue Strategien überlegen müssen, wie sie ihr Ziel erreichen kann.

Was die Vereinigungskirche betrifft, so hat der japanische Premierminister am Mittwoch versprochen, dafür zu sorgen, dass alle Beziehungen, die die LDP zu der Sekte hat, abgebrochen werden. Die Vereinigungskirche und ihre Verbindungen zur politischen Welt waren seit der Ermordung von Shinzō Abe immer stärker in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt.

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Auch hinsichtlich der Quarantäne-Regelungen hat sich etwas getan. Die japanische Regierung plant, die Quarantäne für asymptomatische Corona-Patienten wegfallen zu lassen, wenn die betroffenen Personen eine Maske tragen und einige andere Maßnahmen ergreifen, um das Virus nicht weiterzuverbreiten.

Neue Pläne für Japans Krankenhäuser und Schulen

Das Jikei-Krankenhaus in der japanischen Präfektur Kumamoto setzt sich schon seit Jahrzehnten für die Einführung eines vertraulichen Geburtensystems ein. Nun hat die japanische Regierung kürzlich die baldige Herausgabe der ersten offiziellen Richtlinien für vertrauliche Geburten angekündigt.

In Japans Schulen soll sich zukünftig für das Lehrpersonal auch so einiges ändern. Das japanische Bildungsministerium hat ein einheitliches „Unterstützungssystem“ für Lehrkräfte angekündigt. Das System soll 1 Milliarde Yen kosten und die Arbeitszeit der Lehrenden reduzieren, die an vielen Grund- und Mittelschulen aktuell mehr als 80 Überstunden pro Monat leisten.

„Wie der Wind sich hebt“ gehört wohl zu den emotionalsten Werken von Studio Ghibli. Inspiriert wurde die Geschichte unter anderem von dem Buch „Der Wind erhebt sich“ von Tatsuo Hori. Das Werk erscheint nun zum ersten Mal auf Deutsch. „Nerunerunerune“ ist eigentlich eine Süßigkeit, die für Kinder gedacht ist. Die süße Spielerei erhält jetzt eine Version für Erwachsene, damit auch die großen Kinder ihre Freude daran haben.

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