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Auch Verbrechen mit geklauten Kreditkarten steigen

Digitaler Bankbetrug nimmt in Japan weiter zu

Japan ist allgemein dafür bekannt eine vergleichsweise kleine Verbrechensrate zu haben. Einige Bereiche verzeichnen allerdings seit Jahren einen starken Anstieg. Dazu gehört ebenfalls der digitale Bankbetrug, der immer mehr zunimmt. Eine neue Umfrage zeigt dabei, dass bisherige Maßnahmen nicht erfolgreich waren.

Eine Umfrage der Finanzinstitute stellte fest, dass es bis März 1.863 gemeldete Betrugsfälle gab. Es handelt sich dabei vor allem um illegale Abbuchungen von Einlagen oder finanziellen Vermögenswerten von Internetbankkonten. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von dem 4,7-fachen, was besonders die Behörden besorgt. Schon im vorherigen Jahr gab es ein Rekordhoch an Betrugsfällen über Online-Banking.

Kreditkartenbetrug steigt ebenfalls

In vielen Fällen sollen die Täter Textnachrichten oder E-Mails an die Opfer verschicken, die sie dann auf gefälschte Webseiten von Finanzinstituten leiten. Wenn Personen dort dann ihre Bankdaten eingeben, werden die Informationen geklaut und zum Zugreifen auf das Konto verwendet.

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Aufgrund des starken Anstiegs warnt die Financial Services Agency Japan erneut die Bevölkerung vor den Gefahren. Sie sollen auf keinen Fall verdächtige E-Mails oder Textnachrichten öffnen. Auch unbekannte Links oder andere zugesendete Dateien sollten auf keinen Fall angeklickt werden, da sie gleichermaßen Trojaner enthalten können.

Sollten Personen verdächtige Nachrichten erhalten, sollen sie sich an die Finanzinstitute wenden und sie unbedingt melden. Neben dem digitalen Bankbetrug wächst auch der analoge Diebstahl. Im letzten Geschäftsjahr wurden 14.678 Fälle verzeichnet, bei denen mit gestohlenen Geldkarten Geld illegal abgehoben wurde.

Warnung vor Betrügern

Täter griffen dafür vermehrt auf den sogenannten Enkeltrick zurück. Sie geben sich bei älteren Menschen als Verwandte oder Freunde aus, die dringend Geld benötigen. Ebenfalls behaupten immer mehr Betrüger, dass sie von der Polizei sind oder der Financial Services Agency. Sie bitten die Personen, die Kreditkarte aus Sicherheitsgründen mit den passenden Daten abzugeben, um einen möglichen Betrug zu verhindern.

Auch hier warnt die Polizei die Bevölkerung. Polizisten und Regierungsbeamte würden nicht nach einer Kreditkarte oder den Daten fragen. Wenn es zu derartigen Fällen kommt, sollen betroffene am besten sofort die Polizei benachrichtigen und dem Täter auf keinen Fall irgendwelche Informationen geben.

NHK

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