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Verschiedene Systeme soll es Kunden erleichtern einzukaufen

Digitalisierung in Japans Supermärkten schreitet voran

Die Digitalisierung in Japans Supermärkten schreitet durch die Pandemie voran. Dienste, die es ermöglichen, einzukaufen, ohne an der Kasse stehen zu müssen, werden immer beliebter.

Die Supermärkte arbeiten mit Unternehmen aus der Informationstechnologie zusammen, um Zahlungssysteme mit Smartphones und anderen Diensten einzuführen.

Digitalisierung soll die Supermärkte entlasten

Die Betreiber eröffnen sich von diesen Diensten, dass sie die Überlastung der Geschäfte verringern und gleichzeitig den Kontakt zwischen Kunden und Mitarbeitern reduzieren.

United Super Markets Holdings Inc. (USMH) treibt ein „Scan & Go“-System voran, mit dem Kunden Artikel kaufen können, ohne sich an Registrierkassen anstellen zu müssen.

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Kunden müssen eine Smartphone-App herunterladen, die das Unternehmen gemeinsam mit Fujitsu Ltd. entwickelt hat und die Barcodes auf Artikeln scannen.

Nachdem sie eine Taste gedrückt haben, um einen Kauf zu tätigen, wird ein QR-Code angezeigt, der im Geschäft gescannt werden kann. Die Transaktion wird automatisch mit einer zuvor über die App registrierten Kreditkarte abgeschlossen.

USMH führte im Oktober 2019 einen Testlauf des Systems in Geschäften der angeschlossenen Supermarktkette Kasumi in der Präfektur Ibaraki im Osten Japans aufgrund von Arbeitskräftemangel durch.

Ein Sprecher des Unternehmens sagte, das Unternehmen habe beschlossen, das System in mehr Filialen einzuführen, da die Nachfrage der Verbraucher gestiegen ist, die vermeiden möchten, vor den Kassen in der Schlange zu stehen.

Das Unternehmen wird das System ab Mitte Juni in 14 Filialen in Gebieten von Tokyo und der Präfektur Chiba einführen. Es ist auch geplant, das System bis Ende Februar 2021 bei den Supermarktketten Maruetsu und Maxvalu Kanto einzuführen.

Auch Drive-in-Einkauf und Lieferservice werden beliebter

Aeon Retail Co. hat einen Service gestartet, bei dem Lebensmittel, Kleidung, Bedarfsartikel und andere online bestellte Artikel an Kunden übergeben werden, die in ihren Autos auf dem Parkplatz fahren. Das System wurde am 1. Mai in drei Filialen in Betrieb genommen, darunter auch eine Filiale in der Präfektur Tochigi im Osten Japans.

Ursprünglich wurde dieser Service nur in ein Geschäft in der Präfektur Mie angeboten, aber nach der Verbreitung des Coronavirus wurde der Service im letzten Monat auf etwa 50 andere Filialen ausgeweitet.

Die Supermarktkette Life Corp., die seit September 2019 mit Amazon Japan an einem Online-Lieferservice für verderbliche Güter und Fertiggerichte arbeitet, wird den Service, der derzeit nur in einigen Teilen Tokyos verfügbar ist, auf die ganze Metropole und die Städte Musashino, Mitaka, Komae und Chofu bis zum Sommer ausweiten.

Life hatte bereits zuvor Lieferservices angeboten, jedoch nur an Orte innerhalb von 1-2 Kilometern von jedem Geschäft.

Da die Entwicklung von Systemen und die Einführung spezieller Geräte die Betreiber von Lebensmittelgeschäften finanziell stark belasten, suchen Unternehmen immer noch nach den besten Methoden, um die Kosten gering zu halten.

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