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Drei Dokumente zeigen Verbindung zu Polizei-ähnlicher Organisation

Dokumente von japanischen Kriegsherren wiedergefunden

Einige geschichtliche Ereignisse von Japan lassen sich schwer nachvollziehen, da es an offiziellen Dokumenten mangelt. Umso größer ist nun die Freude, dass gleich mehrere Schreiben von einigen der bekanntesten Kriegsherren des Landes wiederentdeckt wurden, die interessante Details zutage fördern.

NHK gab bekannt, dass drei Dokumente aus dem 16. und 17. Jahrhundert zu dem Vorläufer der ersten richtigen Polizei in Kyoto wiedergefunden wurden. Das Historiografische Institut der University of Tokyo hatte sie bei einer Untersuchung von 80 Schriftstücken entdeckt. Sie stammen vermutlich von einem der vier Klans, die bei der Gründung der Polizei-ähnlichen Organisation halfen.

Kriegsherr unterstützt Organisation

Die drei Dokumente stachen laut Professor Yuuki Murai besonders hervor, da es rot versiegelte Originale waren und keine Abschriften. Eins der Schriftstücke stammt von Oda Nobunaga, einer der mächtigsten Kriegsherren in der Geschichte Japans.

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Er erlaubt in dem Schreiben, dass die Organisation weiter ihre Interessen- und Steuerbefreiungen behalten darf. Die Gruppe war für verschiedene Aufgaben zuständig, wie das Verwalten sowie Instandhalten von Gefängnissen und den Schutz von wichtigen Personen.

Dokumente sind äußerst wertvoll

Ein weiteres Dokument stammt von Toyotomi Hideyoshi, der de facto Staatsführer von Japan, nachdem er die Einigung von Japan erreicht hatte. Das letzte Schriftstück ist von Tokugawa Hidetada, dem zweiten Herrscher des Edo-Shogunats. Beide erlauben der Organisation Landbesitz.

Murai erklärt, dass die Dokumente zeigen, dass die Kriegsherren nicht nur die Organisation anerkannten, sondern sie auch unterstützen. Sie geben damit einen neuen umfassenden Einblick in das Verhältnis zwischen den Machthabern und der Organisation. Für sie persönlich haben die Dokumente einen großen Wert, gerade weil sie in einem guten Zustand sind.

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