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Donald Trump spottet über asiatische Akzente

Misslungener Scherz verärgert asiatische Menschen, die in den USA leben.

Der US-Präsident Donald Trump benimmt nicht oft wie ein Elefant im Porzellanladen. Nun hat er es wieder geschafft in ein Fettnäpfchen zu treten, indem er sich über die Akzente des südkoreanischen Präsidenten und des japanischen Premierministers lustig gemacht hat.

Gerade in der Hinsicht, dass sich die asiatisch-amerikanische Bevölkerung im Wahlalter in den letzten zwei Jahrzehnten mehr als verdoppelt hat und nach Angaben des U.S. Census Bureau von 4,3 Millionen im Jahr 1998 auf 11,1 Millionen im Jahr 2018 gestiegen ist, war das kein gelungener Scherz.

Trumps misslungener Scherz weckt schmerzhafte Kindheitserinnerungen

Gerade dieser Bevölkerungsgruppe fällt es schwer, über die Aktion von Trump hinwegzusehen, da viele an eine schmerzhafte Erinnerung in ihrer Kindheit erinnert wurden.

Berg, eine Koreanerin und zur Hälfte Amerikanerin, die in Fort Collins (Colorado) aufgewachsen ist, erinnerte sich an Kinder, die das stereotype Ziehen an den Augen und den spöttischen Akzent machten. Trumps Worte gaben ihr das Gefühl, eine Ausländerin in ihrer eigenen Gemeinschaft zu sein.

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Berg, eine registrierte Demokratin, gehört zu einem wachsenden und entscheidenden Block asiatisch-amerikanischer Wähler, die sich im Zeitalter von Trump stärker links orientieren. Sein Scherz erzürnte viele von ihnen. „Trump macht es akzeptabel offen und diskriminierend zu sein“, so Berg.

Nicht der erste Fehlgriff eines Politikers in den USA

Die New York Post berichtete, dass Trump den südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in und den japanischen Premierminister Shinzo Abe, beide enge Verbündete der USA, bei einer Spendensammlung in den Hamptons in diesem Monat imitierte. Trump benutzte einen gefälschten Akzent, um sich damit zu rühmen, dass Moon bei den Verhandlungen über die Kosten der US-Militärhilfe für Südkorea nachgibt und bei der Wiederaufnahme der Gespräche mit Abe über Handelszölle.

In der Vergangenheit haben solche Kommentare zu Empörung geführt.

1995 verwendete der damalige New Yorker Senator Alfonse D’Amato einen falschen japanischen Akzent, als er in einem Radiointerview über den Richter Lance Ito im O.J.-Simpson-Prozess sprach. Die Entschuldigung des republikanischen Senators wurde damals vom Asian American Defense and Education Legal Fund kritisiert.

Wahlkampfteam verteidigt Trump

Mitarbeiter von Trumps Wahlkampfteam verteidigten den US-Präsidenten nach dieser Aktion. „Die asiatisch-amerikanische Gemeinschaft war noch nie so stark wie unter der Führung von Präsident Trump“, sagte Kampagnensprecherin Kayleigh McEnany in einer Erklärung. „Millionen von Asiaten haben sich den Zugang zur stärksten Wirtschaft der modernen Geschichte gesichert, wobei die asiatisch-amerikanische Arbeitslosenquote unter der Führung von Präsident Trump ein Rekordtief erreichte.“

Quelle: TJT

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