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Zusammenstoß Donnerstag Nacht

Drei Vermisste nach Schiffsunglück vor Ehime

Erst vor wenigen Tagen kam es in Japan zu einem tödlichen Schiffsunfall. Die japanische Küstenwache bestätigte am Freitag nun einen weiteren Vorfall vor der Präfektur Ehime, bei dem drei Personen noch als vermisst gelten.

Im Gebiet des Seto-Binnensees ist ein japanischer Frachter mit einem ausländischen Schiff aus ungeklärten Gründen kollidiert und wurde dabei nach Angaben der Küstenwache schwerbeschädigt. Nach drei Besatzungsmitgliedern wird zurzeit noch gesucht.

Drei Vermisste von dem japanischen Schiff

An dem Vorfall waren das 11.454 Tonnen schwere japanische Schiff Byakko und ein 2.696 Tonnen schweres, auf den Marshallinseln registriertes Chemikalientankschiff, die Ulsan Pioneer, beteiligt. Zu dem Schiffsunglück kam es nach Angaben der Küstenwache von Imabari am Donnerstag gegen etwa 23:55 Uhr.

Das japanische Schiff hatte 12 Besatzungsmitglieder an Bord, wovon drei als männliche japanische Staatsbürger als vermisst gelten. Gesucht werden noch der 66-jährige Kapitän, der erste Ingenieur, der 27 alt ist, und der zweite Ingenieur im Alter von 22 Jahren.

Schiff sank am Freitag

Das Schiff sank am Freitag gegen 2:45 Uhr morgens. Von den neun Geretteten wurden fünf von einem Patrouillenschiff der Küstenwache und vier von einem privaten Containerschiff abgeholt, das sich in der Nähe befand und das Schiffsunglück mitbekam.

Der Chemikalientanker hat 13 Besatzungsmitglieder, acht aus Südkorea und fünf aus Myanmar. Nach eigenen Meldungen erlitt niemand aus der Besatzung schwere  Verletzungen. Das Schiff hat jedoch einen erheblichen Schaden am Bug erlitten, blieb aber weiterhin schwimmfähig und konnte in einen Hafen gebracht werden.

Zweites großes Schiffsunglück in einer Woche

Nach Angaben der Prince Kaiun Co. mit Sitz in Kobe, die das japanische Schiff betreibt, verließ die 170 Meter lange Byakko den Hafen von Kobe im Westen Japans am Donnerstag um 16:30 Uhr in Richtung Kanda in der Präfektur Fukuoka im Südwesten Japans. Geladen hatte sie offiziel Autoteile.

Der Chemikalientanker verließ hingegen am Dienstag einen chinesischen Hafen und sollte am Freitag um 14:00 Uhr im Hafen von Osaka eintreffen.

Es ist die zweite größere Kollision mit einem japanischen Schiff in dieser Woche. Am Mittwoch war bereits ein Fischerboot vor der Küste von Hokkaido gekentert, nachdem es mit einem russischen Schiff in Kontakt gekommen war. Drei Besatzungsmitglieder des japanischen Bootes wurden bei dem Vorfall getötet.

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