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Inhalt von gefundenen Säcken ausgelaufen

Drei Wochen nach Taifun Hagibis fehlen in Fukushima dutzende Säcke mit radioaktiven Abfällen

Auch drei Wochen nach dem Taifun Hagibis fehlen in der Präfektur Fukushima dutzende Säcke mit radioaktiven Abfällen.

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Die Säcke wurden durch die Überschwemmungen, die der Taifun mitbrachte, aus den Lagerbereichen gespült.

36 Säcke mit radioaktivem Abfall fehlen noch

Von den 90 Säcken fehlen aktuell noch 36. Suchaktionen des Umweltministeriums, Mitarbeiter der Präfektur und Freiwilligen hatten bisher keinen Erfolg.

Durch die Atomkatastrophe 2011 hat sich in vielen Gemeinden der Präfektur radioaktiver Abfall angesammelt, der in Säcken in verschiedenen Lagerbereichen aufbewahrt wurde.

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Durch die Überschwemmungen wurden 44 Säcke in Kawauchi, 30 in Tamura, 15 in Nihonmatsu und ein Sack in Iitate weggespült.

Inhalt bei gefundenen Säcken ausgelaufen

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Ende Oktober wurden 50 Säcke gefunden, deren Inhalt allerdings bis zur Hälfte ausgelaufen war.

„Wir hatten viel stärkere Regenfälle als erwartet. Wir haben keine Säcke mit radioaktivem Abfall abgedeckt“, so ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Tamura.

Das Ministerium und einige andere Organisationen haben 30 Mitarbeiter mobilisiert, um nach den fehlenden Säcken zu suchen. Sie müssen auch die Flüsse genau absuchen und fliegen mit Drohnen durch Gebiete, die nicht betreten werden dürfen, um die Säcke zu finden.

Am 23. Oktober wurde mit einem Hubschrauber eine Suche durchgeführt. Am Freitag durchsuchten 29 Arbeiter den Furumichi-Fluss und die Gebiete in Tamura. Es wurden vier Säcke gefunden, deren Inhalt jedoch verloren gegangen war.

„Es gab keine Bestätigung für Umweltauswirkungen aufgrund des Verlusts der Säcke“, sagte ein Mitarbeiter des japanischen Umweltministeriums „Wir werden weiterhin in Zusammenarbeit mit den örtlichen Gemeinden suchen.“

MA

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