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Dringlichkeitsuntersuchung in Japan zeigt, dass 12.500 Kinder missbraucht werden

Nach einer Untersuchung, die aufgrund eines Missbrauchs eines zehnjährigen Mädchens von der Regierung durchgeführt worden ist, wurde bekannt, dass in Japan 2.656 Kinder stark gefährdet sind. Die Zahl der missbrauchten Kinder wurde von der Regierung am Donnerstag bekannt gegeben.

Die japanische Regierung geht davon aus, dass 12.500 Kinder Opfer von Missbrauch sind. Dazu kommen noch 9.889 Kinder, mit denen man nicht in Kontakt kommen konnte um die Situation zu beurteilen, bei denen aber der Verdacht besteht, dass sie missbraucht werden.

Informationen über diese Kinder wurden an Kinderkonsultationszentren und die Polizei weitergegeben.

Die Untersuchung wurde von einem Team des Sozial- und Bildungsministerium durchgeführt. Insgesamt wurden 187.462 Kinder überprüft, die zwischen dem 1. und 14. Februar keine Kinderbetreuungseinrichtung oder Schule besucht hatten.

Die Untersuchung wurde durch den tragischen Tod einer Grundschülerin in der Präfektur Chiba ausgelöst. Ihre Eltern wurden bereits angeklagt. Die Schülerin hatte bereits ein Jahr zuvor in ihrer Schule Hilfe gesucht. Damals hatte sie auf einen Fragebogen angegeben, dass ihr Vater gewalttätig ist.

Yoshinori Oguchi, Staatsminister für Gesundheit, Arbeit und Soziales sagte während eines Treffens des Teams, das die Untersuchung führte: „Ich möchte, dass sie die Sicherheit bis zum letzten Kind durch die Zusammenarbeit mit den betroffenen Institutionen ausreichend bestätigen!“

Das Team traf sich bisher mit 167.156 Kindern um zu überprüfen, ob ein Kind misshandelt wurde.

Als Teil der Prüfung schickte das Bildungsministerium einen Fragebogen an die Bildungsbehörden der Stadtregierung um zu erfahren, ob es im Haushaltsjahr 2018 Eltern auffällig geworden sind und der Verdacht einer Misshandlung besteht.

Tetsuro Tsuzaki, der die Vereinung zur Verhütung von Kindesmisshandlungen und Vernachlässigungen leitet, sagte: „Die Schulen beobachten die Umstände der Kinder normalerweise sorgfältig. Durch die Dringlichkeitsuntersuchung stellte sich heraus, dass es fast 12.500 Kinder gibt, von denen angenommen wird, dass sie sich in einer Situation befinden, in der ein Kindesmissbrauch nicht ausgeschlossen werden kann.“

„Das ist so ernst, das wir die Situation nicht mehr nur von Schulen oder Kinderberatungsstellen erfassen können. Wir müssen ein System einrichten, um Kinder durch die Zusammenarbeit von Gemeinden oder dem privaten Sektor zu überwachen.“

Quelle: AS

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