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Japanische Regierung entscheidet sich für Flugverbot der unbemannten kleinen Flugzeuge

Drohnen in der Nähe von olympischen Austragungsorten verboten

Als Teil der Bemühungen, möglichen Terrorangriffen vorzubeugen, entschied sich Japans Regierung, Drohnen zu verbieten. Dieses Verbot gilt jedoch nur für die nähere Umgebung der Austragungsorte.

In Japan gilt bereits ein Flugverbot für Drohnen. Jedoch bisher nur für Schlüsseleinrichtungen, zu denen zum Beispiel der Amtssitz des Premierministers, sowie der kaiserliche Palast gehören. Veranstaltungsorte für Sportveranstaltungen sind bislang nicht Teil dieses Verbots. Genau das soll in Zukunft geändert werden. Als Grund dafür gab ein Regierungsbeamter an, dass es eine Möglichkeit gebe, dass Drohnen explodieren. Des Weiteren könnten sie gefährliche Flüssigkeiten an den Veranstaltungsorten verteilen. Allgemein stellen sie in jedem Fall eine Gefahr dar, schon wenn sie einfach abstürzen. Die aktuellen Gesetze erlauben jedoch die Erweiterung auf solche Orte nicht. Daher ist ein neuer Gesetzesentwurf in Planung.

Um diese Verbote dann auch durchzusetzen, erlaubt die Regierung mit dem neuen Entwurf den Polizisten, Drohnen einzusammeln und diese auch zu zerstören. Diese Erlaubnis gilt jedoch nur für die Fluggeräte, die innerhalb der bestimmten Zonen ohne Erlaubnis fliegen. Durch diese erweiterten Autorisierungen schrecken sie Drohnenbesitzer ab. Doch auch die Durchsetzung ist bei Verstoßen geplant.

Die Regierung prüft weiterhin, ob sie das Gesetz auch auf US Militärbasen sowie auf Einrichtungen der Selbstverteidigungskräfte ausweiten. Falls sie sich dafür entscheiden, soll dies schon in naher Zukunft geschehen. Hinzu kommt, dass auch für die Rugby Weltmeisterschaft 2019 Austragungsorte unter dieses Gesetz fallen. Japans Regierung möchte einen Gesetzesvorschlag für die entsprechenden relevanten Gesetze vorschlagen. Sie sollen bei der gewöhnlichen Parlamentssitzung Anfang nächsten Jahres besprochen werden.

Quelle: JapanToday

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