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Veranstaltungen sollen sicherer werden

Drohnen sollen in Japan Veranstaltungsorte desinfizieren

Drei japanische Unternehmen haben angekündigt, dass sie ab April mit der Hilfe von Drohnen Veranstaltungsorte desinfizieren wollen, um so Kontaktinfektionen mit dem Coronavirus zu verhindern.

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Das Desinfektionsmittel besteht aus Alkohol und einem Wirkstoff, der das Coronavirus schnell unschädlich macht und aus einer einwertigen Kupferverbindung und Nanopartikel besteht.

Drohnen versprühen „Cu-Block“

MiratecDrone hat Ende 2020 ein Schulungszentrum in Kobe eingerichtet, um Drohnenpiloten auszubilden und führte zusammen mit Toko Tekko – ein Unternehmen, das Spezialdrohnen anbietet – und Suncrest – ein Unternehmen, das Desinfektionsmittel herstellt – Tests durch.

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Das Corona-Desinfektionsmittel, das eingesetzt wird, heißt „Cu-Block“ und wird seit Dezember in Japan verkauft. Das Mittel soll persönliche Gegenstände, darunter auch Masken, vom Coronavirus befreien.

Wirksamkeit des Desinfektionsmittels bestätigt

Tests der Nara Medical University haben bestätigt, dass das Besprühen selbst für kurze Zeit eine langfristige desinfizierende Wirkung hat. Der Service soll 300.000 Yen für das Besprühen einer Fläche von bis zu 1.000 Quadratmetern kosten. Pro weitere 100 Quadratmeter verlangt man zusätzlich 15.000 Yen. Eine Halle mit etwa 2.000 Quadratmetern soll innerhalb von 15 bis 20 Minuten desinfiziert sein.

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Durch die Pandemie leidet die Veranstaltungsbranche auch in Japan. Zwar sind Veranstaltungen erlaubt, aber durch den erneuten Anstieg der Infektionen sind die Zuschauerzahlen in vielen Teilen des Landes auf 5.000 begrenzt. Aus Angst sich zu infizieren, meiden viele Menschen allerdings seit Monaten Veranstaltungen. Der Service soll daher dabei helfen, ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln.

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