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Durch Korrosion verursachte Löcher in 7 Kernkraftwerken gefunden

Die japanische Atomaufsichtsbehörde gab bekannt, dass sie an zwölf Reaktoren von sieben Kernkraftwerken durch Korrosion verursachte Löcher fanden. Alle befinden sich in Lüftungskanälen in den zentralen Kontrollräumen. Eine alarmierende Zahl laut der Behörde. Bei einem Unfall können so leicht radioaktive Stoffe austreten und eine nukleare Katastrophe verursachen. Zu den betroffenen Anlagen gehört ebenfalls das Kashiwazaki-Kariwa Kernkraftwerk in Niigata, das den Betrieb wieder aufnehmen soll.

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Besonders der Rektor Nummer drei stellt laut der Aufsichtsbehörde ein großes Risiko da und weist mehrere große Löcher in den Lüftungskanälen auf. Das genaue Gefahrenpotenzial prüft die Behörde aktuell noch. In den anderen Lüftungssystemen der Anlagen, die Elektrizitätsunternehmen betreiben, fanden sie keinerlei Mängel.

Als Grund für die große Anzahl an Löchern nennt die Behörde die veraltete Bauweise ohne Filter. Da es keine richtige Frischluftzufuhr gibt, kommt es zur Oxidation, die das Metall zerfrisst. Neben dem Kashiwazaki-Kariwa Kraftwerk sind die Anlagen Hamaoka, Tokai Nr. 2, Shimane, Fukushima Nr. 1, Shika und Onagawa betroffen.

Anstoß für die umfassende Untersuchung war ein Fund 2016. Bei einer Kontrolle fanden Beamte in dem Kernkraftwerk Shimane in der gleichnamigen Präfektur Löcher in den Lüftungskanälen. Daraufhin gab es die Anordnung, dass alle Betreiber ihre Anlagen auf Löcher untersuchen müssen.

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Quelle Asahi

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