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Angebot wird kleiner

Durchschnittspreise für Eigentumswohnungen in Tokyo steigen deutlich an

Die Durchschnittspreise für Eigentumswohnungen im Großraum Tokyo sind laut einer aktuellen Erhebung im ersten Halbjahr auf 65,11 Millionen Yen (ca. 460.783 Euro) gestiegen.

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Damit lagen die Durchschnittswerte für Tokyo und die Präfekturen Kanagawa, Saitama und Chiba 1,5 Prozent höher als im vergangenen Jahr, so die Daten des Real Estate Economic Institute. 2021 betrug der durchschnittliche Preis 62,60 Millionen Yen.

Steigende Preise für Baumaterial heben die Durchschnittspreise an

Grund für die steigenden Durchschnittspreise liegen laut der Erhebung in den gestiegenen Preisen für Baumaterial und durch die steigende Beliebtheit von teuren Eigentumswohnungen bei Paaren.

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Der durchschnittliche Quadratmeterpreis stieg in allen Präfekturen der Region, mit Ausnahme von Kanagawa.

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In den 23 dicht besiedelten zentralen Bezirken der japanischen Hauptstadt stieg der Durchschnittspreis um 0,6 % auf 80,91 Millionen Yen (ca. 572.608 Euro).

Zahl der Eigentumswohnungen sinkt

Die Zahl der neu auf dem Markt angebotenen Eigentumswohnungen im Großraum Tokyo ging um 4,2 % auf 12.716 Einheiten im Vergleich zum Vorjahr zurück.

„Angesichts der Materialknappheit wird es für Bauunternehmer immer schwieriger, neue Baupläne aufzustellen“, sagte ein Sprecher des Instituts, das für die zweite Jahreshälfte 2022 einen Rückgang des Angebots an Eigentumswohnungen im Großraum Tokio um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf rund 20.000 Einheiten vorhergesagt hat.

Die Zahl der angebotenen Wohnungen im Großraum Tokio ist jedoch schon seit einiger Zeit rückläufig. 2019 sank die Zahl um 13,3 Prozent und der Trend setzt sich seitdem fort.

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