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E.-coli-Ausbruch in Kindertagesstätte in Kyoto tötet Kleinkind

Viele Eltern in Japan sind den ganzen Tag am Arbeiten und geben deswegen ihre Kleinsten in Kindertagesstätten ab. Die sollen für die Kinder einen sicheren und geborgenen Ort darstellen. Umso tragischer ist jetzt die Meldung, dass der Ausbruch von E.-coli-Bakterien in einer Einrichtung in Kyoto einem Kind das Leben kostete.

Schon letzten Monat kam es zu dem Vorfall in der Kindertagesstätte in der Stadt Nagaokakyo. Allerdings berichtete erst jetzt die lokale Regierung von dem Ausbruch. Insgesamt infizierten sich fünf Kinder in der städtischen Kindertagesstätte Takinocho. Ein Junge und zwei Mädchen, alle im Alter von fünf Jahren, zeigten erste Symptome schon am 15. April. Sie klagten über Übelkeit und Durchfall.

Eine Untersuchung bestätigte, dass sie an dem O157 der E.-coli-Bakterien erkrankten. Drei Tage später musste ein weiteres infiziertes Mädchen ins Krankenhaus, da sie am hämolytisch-urämischen Syndrom litt, das Nierenversagen verursacht. Die Hilfe kam wohl jedoch zu spät und sie verstarb am 30. April. In dem Zeitraum erkrankten zwei weitere Kinder an den Bakterien.

Ursache noch unbekannt

Aus Sicherheitsgründen schloss die Kindertagesstätte am 24. April und nahm erst wieder am 7. Mai den Betrieb auf. Den restlichen Kindern der insgesamt 97 angemeldeten zwischen null bis fünf Jahren geht es allen überraschenderweise gut. Das örtliche Gesundheitszentrum will deswegen nun überprüfen, wie es zum Ausbruch der Bakterien kam.

Beamte glauben, dass die Kinder sich möglicherweise durch das Essen ansteckten, die sie in der Einrichtung erhielten. Genau lässt sich das bis jetzt jedoch noch nicht sagen. Das Zentrum will jedoch versuchen, den Infektionsweg so weit wie möglich zurückzuverfolgen, um ähnliche Fälle in der Zukunft zu verhindern. Den vier überlebenden Kindern geht es hingegen besser. Drei sind wieder gesund und das vierte befindet sich auf dem Weg der Besserung.

Quelle: Mainichi Shimbun

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