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Ehemalige Bewohner der russischen Inseln protestieren in Tokyo für ihre Rückkehr

Regierung versucht bereits einen Kompromiss bei dem Gebiet zu erreichen

Russland und Japan streiten sich seit Jahren um vier Inseln, die als russisches Territorium gelten. Allerdings waren sie vor Ende des Zweiten Weltkriegs im Besitz von Japan und Japaner lebten auf ihnen. Viele von ihnen würden gerne wieder in ihre Heimat zurück, was jedoch aktuell nicht möglich ist. Aus diesem Grund demonstrierten am Sonntag zahlreiche Menschen in Tokyo für die Rückgabe an Japan.

Um die 500 Personen versammelte sich zur Demonstration im Hibiya Park. Von da aus liefen sie zur Tokyo Station und riefen laut ihre Forderungen. Der Tag war dabei von besondere Bedeutung. Am 1. Dezember reichte nämlich der Bürgermeister kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 eine Petition zur Rückgabe der Inseln ein. Seitdem wird versucht die Heimat der Menschen wieder zurückzubekommen. Russland besteht jedoch darauf, dass die Inseln ihnen legal gehören.

Ehemaligen Einwohnern läuft die Zeit davon

Japans Regierung behauptet hingegen, dass sie illegal besetzt sind und eigentlich fester Bestandteil des japanischen Territoriums sind. Sie versuchen deswegen einige zu erreichen, um die Rückkehr der Bewohner zu ermöglichen. Der Minister für Angelegenheiten in Okinawa und den nördlichen Territorien, Seiichi Eto, gibt an, dass die Regierung sich deswegen weiter bemüht. Sie wollen das öffentliche Bewusstsein, gemeinsame Projekte mit Russland fördern und die ehemaligen Bewohner weiter unterstützen.

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Mitsugu Toko, ein Vertreter der Gruppe von Vertriebene, gab an, dass sie trotzdem weiter eine baldige Beilegung des Streites fordern. Der Vorsitzende der Gruppe, Kimio Waki, bemängelte, dass die Verhandlungen nur langsam Fortschritte machen und dass sie deswegen ihre Aktivitäten an die nächste Generation weitergeben müssen. Hirotoshi Kawata, ebenfalls Mitglied der Gruppe, erklärte, wie wichtig eine Einigung ist. Viele von ihren werden ziemlich alt und wollen sich endlich niederlassen können.

NHK

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