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Ehemalige japanische Schauspielerin setzt sich für die Legalisierung von Marihuana ein

Das aktuelle Gesetz stellt in ihren Augen eine Verletzung der Menschenrechte dar

Erst vor Kurzem wurde ein Mitglied des Rugby-Clubs der renommierten Nihon-Universität wegen des Besitzes von Marihuana verhaftet. Eine ehemalige Schauspielerin, die sich bereits seit Längerem für die Legalisierung von Cannabis einsetzt, äußerte sich auf Twitter harsch gegenüber den bestehenden rechtlichen Vorschriften.

Während sie die Geschichte der Verhaftung des 21-jährigen Studenten mit ihrer Online-Community auf Twitter teilte, äußerte sich die Darstellerin Saya Takagi dazu. Sie erklärte, dass man heute viel über die Geschichte von Marihuana wisse und auch die positiven Aspekte mittlerweile bekannt seien.

Schauspielerin plädiert für die Weitergabe von Marihuana

Deswegen sind die japanischen Gesetze gegen Marihuana nichts anderes als eine Verletzung der Menschenrechte für jene, die das Rauschmittel legal verwenden wollen. Gleichzeitig kritisiert die Schauspielerin den Umgang in der Öffentlichkeit mit dem Rauschmittel.

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Nach dem Cannabis-Kontrollgesetz wird in Japan sowohl der Konsum als auch der Besitz von Marihuana unter Strafe gestellt. Allein der einfache Besitz kann zu einer Gefängnisstrafe von fünf Jahren führen. Darüber hinaus erwartet überführte Täter ein soziales Stigma und diese müssen sich mit vielen Vorurteilen auseinandersetzen.

In Japan müssen Menschen, die einst Drogen konsumiert haben, lange darum kämpfen, wieder als Teil der Gesellschaft anerkannt zu werden. Personen, die vorher ein hohes öffentliches Amt bekleidet haben, müssen damit rechnen, dass ihre Karriere nach einem solchen Vorfall rasch beendet ist.

Verschiedene Wege führen zum Ziel

Die ehemalige Schauspielerin zog sich bereits vor einiger Zeit aus der Unterhaltungsindustrie zurück, um als Aktivistin ihre Meinung weiterzugeben. So setzte sich die Darstellerin gegen die Abhängigkeit von der Atomenergie und fossilen Brennstoffen ein. Gleichzeitig kämpft sie bereits seit Längerem für die Legalisierung von medizinischem Marihuana ein.

Die Darstellerin nutzte unter anderem eine der größten Plattformen, um für einen Sitz im japanischen Oberhaus zu kandidieren, um auch dort ihre Werte vertreten zu können. Sie selbst wurde 2016 wegen des Besitzes von Marihuana (55 Gramm) verhaftet und zu einer einjährigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt.

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