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HomeNachrichten aus JapanEilmeldung: Feuer bei Kyoto Animation fordert mindestens 13 Tote

Brandstifter bereits gefasst

Eilmeldung: Feuer bei Kyoto Animation fordert mindestens 13 Tote

Am Donnerstagmorgen brach ein Feuer bei Kyoto Animation aus, das 13 Menschen das Leben kostete.

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Anwohner hörten ein Geräusch, das wie eine Explosion klang. Danach sahen sie Rauch aus den Fenstern des Gebäudes quellen. Dabei wurden mindestens dreizehn Personen getötet.

Die Polizei, Feuerwehr und Rettungswagen von Kyoto waren schnell vor Ort. Sie sicherten die Opfer und versuchten, den Brand einzudämmen. Mehr als 30 Feuerwehrautos waren im Einsatz und arbeiteten bis 12:30 Uhr daran, den Brand zu löschen. Dabei gaben sie an, dass es mindestens dreizehn Tote gegeben habe und mindestens 40 weitere Personen teils schwer verletzt wurden. 10 davon waren beim Abtransport noch bewusstlos. Die meisten Toten wurden im zweiten Stock des Studios, in dem etwa 70 Mitarbeiter gearbeitet haben, gefunden.

Update: Mittlerweile geht die Polizei von mindestens 24 Toten aus.

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Brandstifter bereits gefasst

Die Polizei hat einen 41-jährigen Mann festgenommen, der etwas, das aussah wie Benzin, ins Studio gegossen hat. Zeugen sagen, dass der Mann „Sterbt!“ schrie, als er das Benzin ausgoss. Zudem wurden mehrere Messer am Tatort gefunden. Auch der Mann wurde bei dem Brand verletzt und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Mann soll auf dem Weg ins Studio zugegeben haben, dass er das Benzin im Studio verteilte, bevor der Brand ausbrach.

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Bekanntes Animestudio

Kyoto Animation ist ein Animationsstudio mit Sitz in Uji City, das 1981 gegründet wurde. Es produziert Animationen und schult Animatoren. In Japan werden sie kurz „KyoAni“ genannt und haben beliebte TV-Animationsserien wie „K-On!“ und „The Melancholy of Haruhi Suzumiya“ (Suzumiya Haruhihi no Yuutsu) produziert, die das tägliche Leben von High School Mädchen darstellen. Das Studio, in dem der Brand ausbrach, ist das erste Studio, das das Unternehmen je eröffnet hat.

Zeugen beschrieben auch, wie die Verletzten abtransportiert wurden. „Eine Person mit versengten Haaren lag da und es gab blutige Fußspuren“, sagte eine 59-jährige Frau, die in der Nähe wohnt.

Update: Sentai Filmworks startete bereits eine GofundMe-Kampagne, um Geld für die Mitarbeiter zu sammeln.

Quellen: NHK, kyodo

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