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Einheimische können wieder den Sakura-Tunnel in Tomioka besuchen

Sehr beliebt bei Einwohnern von Tomioka war im Yonomori-Distriks ein 2 Kilometer langer Kirschbaum-Tunnel, um dort Hanami zu feiern. Doch nach dem Atomunfall im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi war im März 2011 damit Schluss.

Der Tunnel wurde gesperrt und auch als im Frühjahr 2017 ein Evakuierungsbefehl für rund 90 Prozent von Tomioka aufgehoben wurde, blieb der größte Teil von Yonomori aufgrund der hohen Strahlungswerte gesperrt. Der Bezirk ist als schwer wiederherstellbare Zone ausgewiesen.

Mitarbeiter der Gemeinde plädierten bei Japans Regierung allerdings für eine Ausnahme, damit ehemalige Bewohner wieder die Kirschblüten in Yonomori genießen können. Der Wunsch ging nun gestern in Erfüllung.

Für einen Tag durften Busse mit ehemaligen Einwohnern durch den Sakura-Tunnel fahren. Das schöne Wetter und die warmen Temperaturen trugen dazu bei, dass die Bäume in ihrer vollen Blütenpracht die Besucher begrüßten.

Insgesamt fuhren acht Busse in den Yonomori, zehn weitere Busse waren für Besucher bereitgestellt, die dort nicht gewohnt haben.

Unmittelbar nach der Katastrophe von 2011 wurden alle Bewohner aus Tomioka aufgefordert die Stadt zu evakuieren. Damit wurde die lange Tradition des Hanami unter den Kirschblüten von Yonomori ein Ende gesetzt.

Die Kirschbäume wurden um 1900 gepflanzt und bildeten einen Bogen über die Straße.

Die Stadtverwaltung von Tomioka hat rund 390 Hektar, der durch die hohe Strahlung immer noch belasten Zone, als vorrangiges Gebiet für einen Wiederaufbau und Wiederbelebung ausgewiesen. Sie hoffen, dass die Evakuierungsanordnung im Frühjahr 2023 aufgehoben werden kann.

Quelle: AS

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