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Einreise wird schwierig

Einreise nach Japan bleibt für ausländische Studierende auch nach Lockerung der Einreisebeschränkungen schwierig

Die japanische Regierung hat deutlich gemacht, dass ausländische Studierende keine Vorzugsbehandlung bekommen, wenn das Einreiseverbot am 1. März gelockert wird.

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Japans Bildungsminister Shinsuke Suematsu sagte am 18. Februar, dass es beträchtliche Zeit dauern wird, bis alle Menschen, die einreisen wollen, dies auch tun können.

5.000 Einreisen pro Tag

Insbesondere Studierende haben in den vergangenen Monaten eine Lockerung des Einreiseverbots gefordert. Erst nachdem sich die Wirtschaft der Kritik angeschlossen hatte, hat die japanische Regierung eine Lockerung auf den Weg gebracht.

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Ab 1. März dürfen dann täglich 5.000 Ausländer nach Japan einreisen, statt so wie derzeitig 3.500. Diese Einreisequote gilt allerdings nicht nur für Studierende, sondern auch für Geschäftsleute und Menschen, die sich für ein technisches Praktikum angemeldet haben.

Aktuell warten laut der Einwanderungsbehörde rund 150.000 Hochschüler mit einem gültigen Visum auf ihre Einreise nach Japan.

152.000 Studierende warten auf eine Möglichkeit einzureisen

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Ausländer mit den frühesten bestätigten Flugbuchungen nach Japan werden wahrscheinlich als Erste in das Land einreisen dürfen, da der Aufenthaltsstatus keine Priorität hat, so die Behörden.

Die Einreisebeschränkungen führten zu einem großen Rückstau von Ausländern mit genehmigten Visa, die nicht ins Land einreisen konnten.

Die Zahl ist seit Januar 2020 auf etwa 407.000 gestiegen. Auf ausländische Studenten entfallen 152.000, aber auch 129.000 Ausländer warten auf die Einreise, um an technischen Praktikantenprogrammen teilzunehmen.

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