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Ländliche Gebiete in Japan machen sich große Sorgen

Einwohner von Tokyo und Osaka werden aufgefordert nicht aus der Stadt in ländliche Gebiete zu flüchten

Als am 6. April bekannt wurde, dass Japans Ministerpräsident den Ausnahmezustand für Tokyo und einige andere Regionen in Japan verhängen wird, ist auf Twitter #EscapeTokyo viral gegangen.

Viele Einwohner schrieben, dass sie so schnell wie möglich aus Tokyo fliehen wollen und die Gesundheitsbehörden haben bereits bestätigt, dass eine Menge Menschen in ihre Heimatstädte zurückgekehrt sind, um dort Schutz vor dem Coronavirus zu suchen.

Menschen verteilen den Coronavirus unwissentlich

Das Problem ist, dass die Menschen unwissentlich das Coronavirus im Land verteilen können, was für kleine Gemeinden ein großes Problem darstellt, da es der medizinischen Versorgung dort an Ärzten und Krankenhausbetten mangelt.

„Das medizinische System wird zusammenbrechen, selbst wenn eine kleine Anzahl von Infektionsfällen auftritt in einigen regionalen Gebieten“, warnte Dr. Hitoshi Oshitani, Professor der Abteilung für Virologie der Graduiertenschule für Medizin der Universität Tohoku und Mitglied eines Gremiums Beratung der Regierung.

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Oshitani veröffentlichte den Kommentar auf einem Twitteraccount, der von Experten der Cluster-Task Force des Gesundheitsministeriums betrieben wird.

Oshitani sagte, dass mehr Menschen Tokyo oder Osaka verlassen, wo derzeit Japans höchste und zweithöchste Anzahl von Coronavirus-Patienten leben. „Wir müssen Maßnahmen vermeiden, die das Virus so weit wie möglich verbreiten könnten.“

Präfekturen fordern die Menschen auf in Tokyo und Osaka zu bleiben

In der Stadt Karuizawa, in der Präfektur Nagano, das mehr als eine Stunde mit dem Hochgeschwindigkeitszug entfernt ist, wurden viele Menschen aus Tokyo gesichtet, sodass die Einwohner sich mittlerweile Sorgen machen, dass dadurch eine erhöhte Ansteckungsgefahr besteht.

In der nahe gelegenen Stadt Chino hat Bürgermeister Atsushi Imai die Menschen aufgefordert, Vorkehrungen zu treffen, um die Ausbreitung von Infektionen zu verhindern.

Mit der Aufforderung reagierte der Bürgermeister auf zahlreiche Anfragen von Einwohnern, die sich Sorgen machen, weil sie immer mehr Menschen aus Tokyo über den Weg laufen.

Auch andere Präfekturen haben reagiert, darunter auch Tottori, Shimane und Iwate, in denen es bisher keine Infizierten gibt.

Alle drei Präfekturen bitten die Menschen eindringlich, dass sie zu Hause bleiben sollen, damit sie das Coronavirus nicht unwissentlich einschleppen.

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