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Eisenbahn fährt nach Tsunami erstmals wieder im Katastrophengebiet

Acht Jahre ist es nun her, dass ein Tsunami Iwate und andere Präfekturen verwüstete. Trotz der langen Zeit geht es nur langsam mit dem Wiederaufbau voran und in vielen Regionen gibt es noch viel zu tun. Umso mehr freuten sich nun am Samstag die Einwohner, dass die Eisenbahn an der Küste wieder fährt.

Zum ersten Mal seit acht Jahren fuhr wieder ein Zug zwischen den Bahnhöfen Kamaishi und Miyako. Die Strecke gehört zur Rias-Linie der Iwate-Präfektur, die vom Norden in den Süden führt. Mit 163 Kilometern ist sie das längste Netzwerk in Japan, das unter einer öffentlichen-privaten Partnerschaft läuft. Das Sanriku-System ist mit der Wiedereröffnung der Strecke erstmals seit der Katastrophe wieder komplett befahrbar.

Zahlreiche Menschen feierten die Wiedereröffnung der Strecke und bejubelten den Zug an den Zwischenstationen. Der Präsident der Sanriku Railway, Ichiro Nakamura, nahm persönlich an der Wiedereröffnungszeremonie der Kamaishi-Station teil. Obwohl der kleine Bahnhof vor der Katastrophe nur wenige Passagiere verzeichnete, hat Nakamura große Hoffnungen in ihn. Er wünscht sich, dass die Eisenbahn dabei hilft, die Gegend wiederzubeleben, die immer noch unter dem Tsunami leidet.

Bahnhof soll den Tourismus fördern

Ältere Einwohner freuen sich hingegen aus anderen Gründen. Sie können nun endlich wieder selbstständig in die größeren Städte fahren, da viele von ihnen nicht mehr Auto fahren und Busse nicht so weit gehen.

Kamaishi könnte dieses Jahr von dem Bahnhof profitieren, denn in der Stadt finden zwei Spiele der Rugbyweltmeisterschaft statt. Es reisen deswegen im September zahlreiche Leute extra für die Spiele an und nutzen vermutlich dafür ebenfalls den Bahnhof. Gleichzeitig hofft die Stadt, dass mehr Touristen die Bahn nutzen und die Wirtschaft so ankurbeln. Seit dem Tsunami bleiben viele Besucher nämlich aus.

Quelle: NHK

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