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Eisenbahngesellschaft eröffnet muslimische Gebetsräume am Tobu Nikko Bahnhof

Die japanische Eisenbahngesellschaft Tobu Railway Co. will ihre Bahnhöfe attraktiver für Touristen machen. Vor allem Menschen, die dem muslimischen Glauben angehören, sollen sich wohler fühlen. Dafür eröffneten sie am 1. April im Tobu Nikko Bahnhof Gebetsräume für Muslime. Tobu Railway hofft, so mehr Touristen für die Präfektur Tochigi zu begeistern.

Besonders Menschen aus den südostasiatischen Ländern wie Malaysia und Indonesien möchten sie anlocken. In beiden Ländern ist der muslimische Glauben die vorherrschende Religion. Für die Gebetsräume tat sich Tobu Railway mit der Firma Food Diversity Co. aus Tokyo zusammen. Food Diversity Co. lieferte Informationen zum Islam und half bei der Planung.

In dem Tobu Nikko Bahnhof befinden sich nun in der zweiten Etage zwei Gebetsräume, die jeweils acht Quadratmeter groß sind. Einer ist für Frauen gedacht und der andere für Männer. Beide haben Waschmöglichkeiten, um sich vor dem Beten zu waschen. Zusätzlich befindet sich ein Qibla Zeichen in den Räumen, damit die Gläubigen wissen, wo sich Mekka befindet.

Ein verbessertes, angepasstes Angebot bedeutet mehr Touristen

Die Räume sind täglich von 9.00 bis 16.30 Uhr geöffnet und haben einen eigenen Verwalter, der sich am Ticketfenster im ersten Stock befindet. Tobu Railway bietet dazu für muslimische Gäste Gruppenunterkünfte im Nikko Kanaya Hotel und Chuzenji Kanaya Hotel an. Beide Hotels haben ein Frühstücks- und Abendmenü ohne Schwein und Alkohol. Allerdings müssen Gäste die Gerichte mindestens fünf Tage im Voraus bestellen.

Für unterwegs bietet das Unternehmen eine Liste mit 15 Restaurants und Unterkünften, die ebenfalls muslimfreundlich sind. Dazu gehört der Tobu World Square Park, der ebenfalls einen Gebetsraum besitzt.

Die Anzahl der ausländischen Touristen stieg in den letzten Jahren rasant in Japan an. Fast 30 Millionen Ausländer besuchten 2017 das Land. Damit stieg ebenfalls die Zahl der muslimischen Touristen stark an. 30 Prozent mehr Indonesier und 11,5 Prozent mehr Malaysier zählte Japan letztes Jahr.

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